Archiv der Kategorie 'Theoretisch - Anders leben'

Interviews on Human-Nature-Relationship

For the ones who are interested in human-animal-relations, natureculture-discourse and related topics, I want to draw your attention to a serious of interviews done by the „New books in Anthropology“-Podcast-Series.

Four key-writers gave one-hour-interviews on their latest books. All of them made me think a lot and gave me great new impulses.

Anna Tsing: The Mushroom at the end of the world – On the possibility of life in capitalist ruins

Thom van Dooren: Flight Ways – Live and loss at the edge of extinction

Eduardo Kohn: How forests think – Toward an anthropology beyond the human

Eben Kirksey: The multispecies salon

Hope you are all well.

Interview mit Laurie Penny

Zündfunk Generator – Bayern2 – 10.4.16


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Text vom Generator:
Feministin, Antikapitalistin, Nerd: Die britische Autorin und Bloggerin Laurie Penny ist für ihre politischen Essays bekannt. Jetzt hat „die wichtigste feministische Stimme“ Science-Fiction geschrieben. Hilft das bei der „Meuterei“ gegen Patriarchat und Kapitalismus?

Kultiviere das Unerwartete: Der Künstler und Aktivist John Jordan

Zündfunk Generator – Bayern 2 -24.11.13

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Text vom Zündfunk:
„Die Aufgabe der Kunst besteht für mich darin, die Welt zu verändern. Unglücklicherweise hat der Kapitalismus, im speziellen der Neoliberalismus, die Welt der Fantasie für sich eingenommen“. Sagt der Brite John Jordan.

Lesung: „Ein Manifest für Cyborgs“ von Donna Haraway

Freies Senderkombinat Hamburg (FSK) – 25.9.13

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Skript vom FSK:
„Ein Manifest für Cyborgs“ von Donna Haraway : Feminismus im Streit mit den Technowissenschaften
Vom FSK-Büro aus schauen wir auf eine von der Re(h)tro-Radiogruppe mit Auszügen aus dem „Manifest für Cyborgs“ bemalte Wand. Zwischen den Sendungen wundern wir uns regelmäßig, warum nur so wenige feministische Debatten hier und heute auf dem Stand dieses Aufsatzes von 1985 sind. Daraus entwickelte sich die Idee, den mittlerweile klassischen, post-kolonialistischen, ironischen, feministischen Mythos als deutsche Audioversion für FSK zu produzieren. Die knapp dreistündige Lesung erfolgt mit der freundlichen Genehmigung der Autorin und des Verlages. Ihr hört die deutsche Übersetzung von Fred Wolf, die sich z.B. in dem Sammelband: Donna Haraway: „Die Neuerfindung der Natur: Primaten, Cyborgs und Frauen“, 1995 im Campus Verlag erschienen, findet. Zunächst herausgebracht unter dem Titel: „A Cyborg Manifesto – Science, Technology, and Socialist-Feminism in the Late Twentieth Century“ in Socialist Review 80, 1985. Aktueller denn je scheint beispielsweise Haraways Forderung,Dämonisierung von Technologie zurückzuweisen, diese und ihre Folgen aber nicht als Schicksal hinzunehmen, sondern kenntnisreich zu gestalen:
„Sowohl Schimpansen, als auch Artefakte machen Politik, warum sollten gerade wir darauf verzichten?“ (ebd. S. 18)
Haraways, wie sie es selbst nennt, ironische, blasphemische Treue für Feminismus und Sozialismus, ihre internationale Weitsicht und umfassende Kenntnis interdisziplinärer Theorien berührt uns durch ihre tief-ernste Parteinahme für Cyborgs. Mit all seinen enttarnten Ecken, durch die der Fließtext entlang der Fliehkraft hindurch läuft, ist uns das Cyborg-Manifest ein umständlich-freudvolles Lesevergnügen. Obwohl wir uns auf Affinität statt Identität freuen und auch eine Gemeinschaft ohne Totalität gerne anstreben würden, ist uns nicht selten bei der Besichtigung der altbekannten Orte der Biopolarität und Dichotomie und des Dualismus selbst die Dialektik abhanden gekommen.
Schaut gerne in das FSK-Programmheft transmitter nach der begleitenden Diskussionssendung, in der wir uns immer weiter in den Text verstricken werden.
Wer diesen Text gedruckt nachlesen möchte, sei auf die genutzte Ausgabe verwiesen: http://www.campus.de/buecher/wissenschaf… , eine Fassung in englischer Sprache befindet sich frei im Netz http://www.egs.edu/faculty/donna-haraway…

Kropotkin und die Frage der sozialen Verantwortung

SWR 2 – 30.6.13

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Hinweis auf die Sendung vom A-Radio Berlin:
„Erneut präsentierte der Autor und Radiomacher Rolf Cantzen („Weniger Staat – mehr Gesellschaft. Freiheit, Ökologie, Anarchismus“) am vergangenen 28. Juni 2013 eine Sendung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu einem der anarchistischen Klassiker*innen: Im Beitrag bei SWR2 geht es um Peter Kropotkin (1842 – 1921), dem Begründer des sogenannten „Anarcho-Kommunismus“ oder „anarchistischen Kommunismus“.“

Interview mit dem Autor und Anarchisten Ilija Trojanow

Radio Helsinki Graz – 21.3.13

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Text von Radio Helsinki:
Ilija Trojanow (Autor von „Der Weltensammler“) im Interview mit Radio Helsinki. Ein Gespräch darüber, wie man am besten recherchiert (bis min 5), welche unterschiedlichen Zugänge zum Anarchismus es gibt und warum hierarchiefreies Leben anstrebbar ist.

Grundrechte für Tiere? – Auf dem Weg zu einer animalischen Ethik

radioWissen

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Text von radioWissen:
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, heißt es im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Ist der Mensch das einzige Lebewesen, das für sich in Anspruch nehmen darf, über bestimmte unveräußerliche Rechte zu verfügen?

Venus oder Mars? Die ewige Debatte über Gender, Männer und Frauen und was das eigentlich ist

Zündfunk Generator – Bayern 2 – 21.10.12

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Text vom Zündfunk:
Gut zwanzig Jahre nachdem die Philosophin Judith Butler die beiden Identitäten „männlich“ und „weiblich“ dekonstruiert hat, hat die Welt noch lange nicht genug von der Einteilung in Mann und Frau. Was hat sich getan in rund 20 Jahren Gender Studies? Was ist dran an der Einteilung zwischen Mann und Frau und welchen Einfluss hat das alles auf unser alltägliches Leben?

„Es gibt einen bedeutenden Aufschwung des Anarchismus“ Gabriel Kuhn nach St. Imier

Deutschlandradio Kultur – 9.8.2012

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Text vom Deutschlandradio Kultur: Die Anhänger des Anarchismus, die sich derzeit in der Schweiz treffen, haben einen schlechten Ruf: Sie gelten als gewaltbereite Chaoten. Dabei hätten heutige soziale Bewegungen viel von dieser politischen Strömung übernommen, meint der Schriftsteller Gabriel Kuhn.

Arbeit! Arbeit! Arbeit? – Über Faulheit, Trägheit und Muße

RadioWissen – Bayern 2 – 26.11.2011

Abhörbar

Beschreibung von RadioWissen: In der Antike galt Muße, der positive Begriff für Faulheit, als erstrebenswertes Ideal. Im Christentum jedoch gehört „Acedia“ zu den sieben Hauptlastern. Man verstand darunter Trägheit des Herzens, Trübung des Willens, Verfinsterung des Gemüts und Verlust der Tatkraft.

„Wir sind Feinde jeglicher Macht“ – Der russische Anarchist Michail Bakunin

Lust auf Kultur – SWR 2 – 20.11.2008 – 27:34 min.
Titel und Download: Wir sind Feinde jeglicher Macht“ – Der russische Anarchist Michail Bakunin

Beschreibung: Er war mit allen rebellischen Geistern Europas in Verbindung: der russische Anarchist Michail Bakunin (1814 – 1876). Den Freiheitskampf der Polen unterstützte er ebenso wie die Unruhen und Umsturzversuche in Italien, Frankreich und Spanien. Seine revolutionären Aktivitäten in Deutschland hatten Bakunin 1849 zwölf Jahre Kerker und sibirische Verbannung beschert. Als alternder Flüchtling kehrte der russische Adelige nach Europa zurück und entwickelte nun klare Vorstellungen von dem, was seiner Meinung nach dem selbstbestimmten Leben des einzelnen Menschen und ganzer Völker entgegenstand: der Staat, der ohne hierarchisch organisierte Gesellschaft und Gewalt nicht denkbar sei.

Bakunins Gegenentwurf war die Anarchie, soll heißen: Leben ohne Zwang und Gewalt, ohne Ausbeutung, ohne Kontrolle von oben. Im Ringen um Anhängerschaft im linken Europa war Marx sein Antipode, der ihn regelrecht bekämpfte. Bakunins Ideen werden bis heute kritisch diskutiert – auch unter den jungen Anarchisten, die sich jedes Jahr im russischen Heimatdorf des Revolutionärs mit seinen Schriften auseinandersetzen.

Anarchismus anno 2009 – im Gespräch mit Gabriel Kuhn

Widerhall Radio Corax – Radio Corax Halle – 25.9.2009
Titel und Download: Anarchismus anno 2009 – im Gespräch mit Gabriel Kuhn
Beschreibung: Sucht man nach gesellschaftlichen Alternativen zum herrschenden System sind Begriffe wie Sozialismus oder Kommunismus geläufig. Und durch die Umsetzung in der Vergangenheit diskreditiert. Warum taucht da der Anarchismus nicht auf in einer breiteren Diskussion? Wo steht diese Idee zu Beginn des 21. Jahrhunderts?
Radio Corax sprach mit dem Schriftsteller und Philosophen Gabriel Kuhn. Kuhns Arbeiten sind wesentlich vom klassischen Anarchismus und den angloamerikanischen Cultural Studies beeinflusst.




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