Archiv der Kategorie 'Porträt'

Emiliano Zapata – Nicht auf den Knien leben

radioWissen – Bayern2 – 8.8.16


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Text von radioWissen:
Nahezu ein Jahrzehnt kämpfte Emiliano Zapata in Mexiko für die Rechte der unteren Schichten und erzielte erstaunliche Erfolge. Sein gewaltsamer Tod am 10. April 1919 machte Zapata zum Mythos. Autor: Herbert Becker

Interview mit Laurie Penny

Zündfunk Generator – Bayern2 – 10.4.16


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Text vom Generator:
Feministin, Antikapitalistin, Nerd: Die britische Autorin und Bloggerin Laurie Penny ist für ihre politischen Essays bekannt. Jetzt hat „die wichtigste feministische Stimme“ Science-Fiction geschrieben. Hilft das bei der „Meuterei“ gegen Patriarchat und Kapitalismus?

Christine de Pizan – Visionäre Feministin des Mittelalters

radioWissen – Bayern 2 – 09.07.2014

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Text von radioWissen:
Die französische Denkerin und Schriftstellerin Christine de Pizan entwickelte
schon Ende des 14. Jahrhunderts die Vision einer Gesellschaft, in der Frauen
gleichberechtigt sind und nicht unterdrückt werden.

Kultiviere das Unerwartete: Der Künstler und Aktivist John Jordan

Zündfunk Generator – Bayern 2 -24.11.13

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Text vom Zündfunk:
„Die Aufgabe der Kunst besteht für mich darin, die Welt zu verändern. Unglücklicherweise hat der Kapitalismus, im speziellen der Neoliberalismus, die Welt der Fantasie für sich eingenommen“. Sagt der Brite John Jordan.

Michel Foucault – Was macht Macht?

radioWissen – Bayern 2 – 11.9.13

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Text von radioWissen:
Der französische Philosoph Michel Foucault ist einer der einflussreichsten kritischen Denker der Moderne. Ihn interessierte, wie Macht entsteht, wozu sie benutzt wird und was sie aus Menschen machen kann.

Bernd Drücke über den Antifaschisten Paul Wulf und „Münsters Geschichte von unten“

Stadtradio Münster – 27.9.13

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Text vom Stadtradio Münster:
Paul Wulf (1921 – 1999) war ein Münsteraner Antifaschist, Anarchist und Bewegungsaktivist. 1938 wurde er von den Nazis als „Lebensunwerter“
zwangssterilisiert. 1991 erhielt Paul Wulf für seine Aufklärungsarbeit und seine antifaschistischen Ausstellungen das Bundesverdienstkreuz. Bis zu seinem Tod blieb er eine wichtige Stimme auch der 350.000 Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus zwangssterilisiert worden waren.
Für die „skulptur.projekte.münster 07″ hat die Frankfurter Künstlerin Silke Wagner zusammen mit dem Münsteraner Umweltzentrum-Archiv e.V. das Projekt „Münsters Geschichte von unten“ entwickelt. Es besteht aus der Internetseite www.uwz-archiv.de und der 3,40 Meter großen Paul-Wulf-Skulptur auf dem Servatiiplatz Münster. Dr. Bernd Drücke (Freundeskreis Paul Wulf) hat als Mitglied des UWZ-Archiv-Vereins das Projekt zusammen mit Silke Wagner konzipiert und die Texte für Skulptur und Homepage geschrieben. Am 4.
September 2013 führte Klaus Blödow vom Medienforum Münster mit ihm das folgende Interview zur Geschichte Paul Wulfs und der Skulptur.

Kropotkin und die Frage der sozialen Verantwortung

SWR 2 – 30.6.13

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Hinweis auf die Sendung vom A-Radio Berlin:
„Erneut präsentierte der Autor und Radiomacher Rolf Cantzen („Weniger Staat – mehr Gesellschaft. Freiheit, Ökologie, Anarchismus“) am vergangenen 28. Juni 2013 eine Sendung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu einem der anarchistischen Klassiker*innen: Im Beitrag bei SWR2 geht es um Peter Kropotkin (1842 – 1921), dem Begründer des sogenannten „Anarcho-Kommunismus“ oder „anarchistischen Kommunismus“.“

Rosa Luxemburg – Die Andersdenkende

radioWissen – Bayern 2 – 4.2.13

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Text von radioWissen:
Die Umstände der Ermordung von Rosa Luxemburg durch nationalistische Freikorps sind bis heute nicht ganz geklärt. Als Aktivistin gegen Krieg und Ausbeutung, als blitzgescheite Frau und Akademikerin, als Jüdin und polnische Exilantin war Rosa Luxemburg in vielerlei Hinsicht eine Außenseiterin.

Edward Bernays – Spindoktor und Schöpfer der PR

radioWissen – Bayern 2 – 1.2.12

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Text von radioWissen:
Edward Bernays war einer der wichtigsten Meinungsmacher des 20. Jahrhunderts. Er gilt als Erfinder der „Public Relations“ – der Öffentlichkeitsarbeit. Und schon dieser Begriff zeigt seine Kunstfertigkeit.

Carl von Ossietzky – Publizist, Pazifist, Republikaner, Demokrat

radioWissen – Bayern 2 – 3.12.12

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Text von radioWissen:
Carl von Ossietzky, Friedensnobelpreisträger von 1935, war deutscher Pazifist und Publizist. In der Weimarer Republik wurde er als Herausgeber der Berliner bürgerlich-linksliberalen Wochenschrift „Die Weltbühne“ bekannt. Der Journalist stritt gegen die militaristisch-nationalistische Tradition des Kaiserreichs.

Erich Mühsam – „Das Leben schreit!“

radioWissen – Bayern 2 – 8.1.12

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Text von radioWissen:
Erich Mühsam – der „Schwabinger Kaffeehausliterat“ mit scharfem Verstand und ausschweifendem Liebesleben. In die Geschichte eingegangen aber ist Mühsam vor allem als Vertreter der Münchner Räterepublik und – als eines der ersten Opfer in einem nationalsozialistischen Konzentrationslager.

Georg Kreisler – Ein Spitzbube mit Verschwörerlächeln

RadioWissen – Bayern 2 – 18.9.12

Link

Text von RadioWissen:
Georg Kreisler, 1922 in Wien geboren, emigrierte 1938 in die USA. Er diente als Soldat in der US-Army und arbeitete später als Sänger in New York. Nach seiner Rückkehr nach Wien im Jahr 1955 wurde er als Schriftsteller, Komponist und Interpret seiner 600 geistreichen Lieder bekannt.

Helmut Qualtinger – Der Virtuose des Unbehagens

radioWissen – Bayern 2 – 8.5.12

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Text von radioWissen:
Helmut Qualtinger gilt als Wiener Original – war gallig-bissiger Kabarettist, Volkskritiker, Schauspieler, Autor und Sänger. In den 1970er Jahren gastierte er mit Lesungen eigener und fremder Texte. Als Schauspieler brillierte er auch in der Verfilmung von Ecos „Der Name der Rose“.

Emma Goldman – Gelebtes Leben

Redaktion 3 – Freies Sender Kombinat Hamburg – 16.1.2012 – 66:20 min.

abhörbar

Kurzbeschreibung bei FSK: Eine szenische Lesung – Konzipiert und vorgetragen von Maria Hartmann und Cornelia Schramm – aufgezeichnet live am 15.1.2012 im GOLEM (Hamburg) in der Reihe ‚Die Untüchtigen‘, nach der im NAUTILUS-Verlag erschienenen gleichnamigen Autobiographie. Emma Goldman (1869–1940), Anarchistin, Revolutionärin, Agitatorin, Frauenrechtlerin, beschreibt ihr ungewöhnliches, aufregendes Leben. Sie ist Sigmund Freud, Peter Kropotkin, Ernest Hemingway und Lenin begegnet, hat sich gegen die Wehrpflicht eingesetzt und für die Rechte der Arbeiter, der Frauen und Kinder und für die freie Liebe gekämpft. »Gelebtes Leben« ist das Zeugnis einer kämpferischen, unabhängigen Frau. Emma Goldman, »die rote Emma«, war zu ihren Lebzeiten eine gleichermaßen verehrte wie gefürchtete Symbolfigur des Anarchismus. Sie wurde bekannt durch ihre Schriften, ihre Reden und ihre engagierten Kampagnen für die Rechte der Arbeiter, für Geburtenkontrolle, gegen die Wehrpflicht und für die Friedensbewegung. 1886 war sie im Alter von siebzehn Jahren aus Russland in die USA emigriert. Durch die Hinrichtung der Aufständischen vom Chicagoer Haymarket und die Begegnung mit Johann Most politisiert, erkannte sie bald ihr großes rhetorisches Talent. Sie setzte es bei Vorträgen und Agitationsveranstaltungen ein, wo sie für verschiedenste Belange der Arbeiter und der Unterdrückten kämpfte. Sie wurde mehrere Male zu Gefängnisstrafen verurteilt und Ende 1919, im Zuge der Anarchistenhetze und der Kriegsbegeisterung in der Gesellschaft, nach Russland deportiert, wo sie Zeugin der Auswirkungen der Russischen Revolution wurde. Enttäuscht von der diktatorischen Herrschaft der Bolschewiki, verbrachte sie einige Jahre in Frankreich, wo sie in den zwanziger Jahren ihre Autobiografie verfasste. 1936 nahm sie am Spanischen Bürgerkrieg teil. 1940 starb sie in Toronto. »Emma Goldman ist ohne Zweifel eine der gefährlichsten Anarchisten in diesem Land.« J. Edgar Hoover
Alles von Golem

Georg Kreislers Abschied von der Bühne

radioSpitzen – Bayern2 – 23.12.2011

AbhörBar

Text von radioSpitzen: Fast sieben Jahrzehnte stand er auf der Bühne: Georg Kreisler, der Meister des makabren Chansons. Wie kaum ein anderer hat er die Tradition des 20er-Jahre Couplets, die Verbindung satirischer Texte mit virtuosem Klavierspiel, bewahrt und weitergeführt. Wir waren bei einem seiner letzten Auftritte im Juni dabei …

Die Tagebücher des Erich Mühsam – Lesung und Biographisches

Freies Sender Kombinat Hamburg – 24.12.2011

Link zu Teil 1 und Teil 2

Beschreibung von FSK: 15 Jahre lang, von 1910 bis 1924, hat Erich Mühsam, der berühmteste deutsche Anarchist, sein Leben festgehalten: ausführlich, stilistisch pointiert, schonungslos auch sich selbst gegenüber und niemals langweilig. Was diese Tagebücher so fesselnd macht, ist der wache Blick des Weltveränderers. Mühsam wollte Anarchie praktisch ausprobieren. Anarchie hieß für ihn: Leben ohne moralische Scheuklappen, ohne Rücksicht auf Konventionen – und er bewies, dass es geht. Auch das Schreiben ist Aktion, in allen Sätzen schwingt die Erwartung des Umbruchs mit, den er tatsächlich mit herbeiführt: Die Münchner Räterevolution ist auch die seine, und die Rache der bayerischen Justiz trifft ihn hart. Mühsams Tagebücher sind ein Jahrhundertwerk, das es noch zu entdecken gilt, sie erscheinen in 15 Bänden – und zugleich als Online-Edition. Die von Chris Hirte und Conrad Piens gewissenhaft edierten Textbände werden im Internet unter www.muehsam-tagebuecher.de veröffentlicht, begleitet von einem Anmerkungsapparat mit kommentiertem Namenregister, Sacherklärungen, ergänzenden Materialien, Suchfunktionen – es entsteht eine historisch-kritische Ausgabe.
In dem ersten Band geht es vor allem um Mühsams zentrale Rolle in der Münchener Boheme. Erich Mühsam, geboren am 6. April 1878 in Berlin, war ein Dichter und politischer Publizist. Er war maßgeblich an der Ausrufung der Münchner Räterepublik beteiligt, wofür er zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt wurde. 1933 wurde er verhaftet und am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg von der SS-Wachmannschaft ermordet.
Chris Hirte war Mitherausgeber der Erich-Mühsam-Werkausgabe beim Verlag Volk und Welt (1978-1985). Seine Mühsam-Biographie erschien 1985 im Verlag Neues Leben. 1994 veröffentlichte er bei dtv München eine Auswahl aus den Tagebüchern. Seit 2009 arbeitet er gemeinsam mit Conrad Piens an der Gesamtausgabe der Tagebücher.

R.I.P.: Interview mit Ludwig Hirsch

Eins zu Eins – Bayern 2 – In memoriam: 25.11.2011

AbhörBar

Beschreibung von Eins zu Eins: Bekannt war Ludwig Hirsch als Liedermacher, auch wenn er das Wort gar nicht mochte. Liederschreiber und Sänger, diese Bezeichnung zog er vor. Zunächst aber verdiente er sein Brot als Schauspieler – bis zum Schluss ließ ihn neben der Konzert- die Theaterbühne nicht los. Am Donnerstag starb Ludwig Hirsch in Wien.

„Wir sind Feinde jeglicher Macht“ – Der russische Anarchist Michail Bakunin

Lust auf Kultur – SWR 2 – 20.11.2008 – 27:34 min.
Titel und Download: Wir sind Feinde jeglicher Macht“ – Der russische Anarchist Michail Bakunin

Beschreibung: Er war mit allen rebellischen Geistern Europas in Verbindung: der russische Anarchist Michail Bakunin (1814 – 1876). Den Freiheitskampf der Polen unterstützte er ebenso wie die Unruhen und Umsturzversuche in Italien, Frankreich und Spanien. Seine revolutionären Aktivitäten in Deutschland hatten Bakunin 1849 zwölf Jahre Kerker und sibirische Verbannung beschert. Als alternder Flüchtling kehrte der russische Adelige nach Europa zurück und entwickelte nun klare Vorstellungen von dem, was seiner Meinung nach dem selbstbestimmten Leben des einzelnen Menschen und ganzer Völker entgegenstand: der Staat, der ohne hierarchisch organisierte Gesellschaft und Gewalt nicht denkbar sei.

Bakunins Gegenentwurf war die Anarchie, soll heißen: Leben ohne Zwang und Gewalt, ohne Ausbeutung, ohne Kontrolle von oben. Im Ringen um Anhängerschaft im linken Europa war Marx sein Antipode, der ihn regelrecht bekämpfte. Bakunins Ideen werden bis heute kritisch diskutiert – auch unter den jungen Anarchisten, die sich jedes Jahr im russischen Heimatdorf des Revolutionärs mit seinen Schriften auseinandersetzen.




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