Archiv der Kategorie 'Kontrolle'

Interview No Border Kitchen Griechenland / Mazedonien / Samos

FSK Hamburg – 14.1.16

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Text vom FSK:
ein Interview zu der Situation an der griechisch-mazedonischen Grenze, der Repression seitens des griechischen Staats und einem Refugee-Squat in Thessaloniki

George Orwell: 1984

radioTexte – Bayern 2 – 22.11.14

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Text von radioTexte: Bildschirme, die gleichzeitig senden und aufzeichnen? Allgegenwärtige
Verkabelung, Dauerberieselung, Fernsteuerung? Wer heute „1984″ liest, entdeckt
neue Parallelen, neue Schnittmengen mit der Geschichte des Wynston Smith, der im
Ministerium für Wahrheit arbeitet und versucht, die Sprachregelungen und
totalitären Vorgaben des Systems zu unterlaufen, indem er ganz anachronistisch
ein Tagebuch führt.

Überweisung mit „bin laden“

Der konkrete Fall – B5 aktuell – 5.5.2014

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Text von B5:
Es sollte nur ein Scherz sein: Ein junger Münchner überweist einem Freund Geld für einen Urlaub, schreibt in den Verwendungszweck unter anderem „bin laden“. Doch das hat Folgen.

Aufmerksam wurden wir auf den Fall durch den Telepolis-Artikel: Bayerischer Datenschutzbeauftragter kritisiert Überwachung von Überweisungen

Im Schutz der Dunkelheit – Eine Expedition im Darknet

radioFeature – Bayern 2 – 15.2.14

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Text von radioFeature:
Darknet, Deep Web, Hidden Services – als Markplatz von Drogenhändlern, Waffenschiebern, Kriminellen ist dieser schwer zugängliche Teil des Internets bekannt. Doch Anonymität bietet auch Privatsphäre und Schutz für Dissidenten.

TTIP – Transatlantisches Freihandelsabkommen

radioWissen – Bayern 2 – 14.2.14

Transatlantisches Freihandelsabkommen – Gewinner und Verlierer

Text von radioWissen:
Das transatlantische Freihandelsabkommen ist wirtschaftsfreundlich. Aber die Kritik: Geheimverhandlungen, Entmachtung nationaler Gerichte, Verschlechterung des Verbraucherschutzes.

Die Welthandelsorganisation WTO – Ein unkontrollierbarer Gigant?

Text von radioWissen:
Die Welthandelsorganisation ist neben dem IWF und der Weltbank die wichtigste Institution, um internationale Wirtschaftsbeziehungen zu regeln. Gegründet wurde die WTO 1994, ihren Sitz hat sie in Genf.

Radio Caroline – ein Schiff wird zur Ikone der Piratensender

Radio Corax Halle- 13.2.14

gut NachhörBar auf englisch.

Text von Corax:
Der bekannteste Piratenradiosender, Radio Caroline, wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Vor der britischen Küste ging 1964 erstmals von einem Schiff ausgehend „Radio Caroline“ auf Sendung. Eine Genehmigung der zuständigen britischen Behörden gab es für den Piratensender nicht. Geschützt in den internationalen Gewässern sendete Radio Caroline Popmusik aus der ganzen Welt. Für die britischen HörerInnen eine Neuheit. So verweigerte sich bislang die BBC der Popmusik mehr Platz im Programm einzuräumen. Bis 1990 sendete Radio Caroline von See, und wurde zum Mythos der unabhängigen Radioszene und zum Wahrzeichen der britischen Pop- und Rockmusikgeschichte. Viele DJs und Radiomoderatoren wurden durch Caroline berühmt. Doch auf dem Schiff ging es nicht nur um das Spielen von unbekannten Platten. Die Radiocrew war für das gesamte Schiff verantwortlich. Wie der Alltag auf Radio Caroline aussah, darüber haben wir uns mit Mike unterhalten. Er war im jahr 1969 für ein paar Monate DJ auf dem Schiff. ***Gespräch in Englisch***

NSU-Prozess: Polizei stellte Roma unter Generalverdacht

Radio Dreyeckland Freiburg

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Text von RDL zum Beitrag:
Baden-Württembergische Polizei stellte Roma offensiv unter Generalverdacht: Romani Rose über die antiziganistischen Vermerke in den Kiesewetter-Akten.

Am 4. Februar hat der Vorsitzende des Zentralrats deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, beim baden-württembergischen Innenminister Reinhold Gall Strafanzeige : Zuvor waren im Zuge des NSU-Prozesses rassistische Aktenvermerke aus den Ermittlungen zum Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter bekannt geworden. Von „Negern“ und „Zigeunern“ ist darin zu lesen, die „typischerweise lügen“ würden. Im Bezug auf einen Angehörigen der Roma wurde die angeblich per Lügendetektor nachgewiesen Lüge in einem psychologischen Gutachten mit dessen „Ethnie“ begründet. Rose forderte von Innenminister Gall strafrechtliche und disziplinarische Konsequenzen für die Verantwortlichen sowie eine Erklärung der Distanzierung. Bisher lässt Galls Antwort noch auf sich warten. Wir haben mit Romani Rose gesprochen und ihn zunächst gefragt, ob er über die rassistischen Aktenvermerke überrascht war.

auch:

Vertuschung ist das falsche Wort; LKA aber zu vorsichtig… Die NSU Aufklärung in Baden-Württemberg

ENLETS: Weiter zielstrebig Richtung Totalüberwachung

Radio Dreyeckland Freiburg – 10.2.14

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Text von RDL:
Autos und andere Fahrzeuge werden per Fernbedienung gestoppt. Gesichter und Nummernschilder können jederzeit und überall aufgespürt werden. Drohnen werden zur Normalität und dank „Open Source Intelligence“ könnten Straftaten sogar „vorhergesagt“ werden. Das sind keine Schreckensvisionen sondern laut einem internen Papier der Europäischen Kommission, das die Bürgerrechtsorganisation State Watch veröffentlichte, konkrete Pläne der EU. Wir sprachen mit RDL-Korrespondent Matthias Monroy über das „European Network of Law Enforcement Technology Services“, Brutstätte dieser eigentlich doch absurden Überwachungs-Phantasien.

Die Gefahren des transatlantischen Freihandelsabkommens zwischen EU und USA

Widerhall – Radio Corax Halle – 4.2.14

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Text von Radio Blau:
In den nächsten Wochen werden die Gespräche zum Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA wieder aufgenommen.Es klingt verlockend. Vorallem in Zeiten wie diesen. Hunderttausend neue Arbeitsplätze, grenzenloses Wirtschaftswachstum, mehr Gehalt für alle. Das alles soll durch das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA realisiert werden. Dieses Abkommen soll die EU und die USA zu einem Wirtschaftsraum verschmelzen, in dem Standards und Schutzregeln angeglichen werden. Das könnte sinnvoll sein,aber auch neagtive Auswirkungen für uns Bürger und Bürgerinnen haben. Die Verhandlungen zur Freihandelszone finden hinter verschlossenen Türen statt. Nur wenige Informationen und Details sind überhaupt an die Öffentlichkeit gekommen. Ein Grund mehr die ganze Sache kritischer zu beleuchten. Und das haben wir auch getan und zwar mit Alessa Hartmann.Sie arbeitet als Referentin für internationale Handelspolitik beim Forum Umwelt und Entwicklung und koordiniert das zivilgesellschaftliche Bündnis TTIPunfairHandelbar.

„Scheisse schön verpackt“. Eröffnung des Schubhaftzentrums Vordernberg in der Steiermark

Radio Helsinki Graz – 15.1.14

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Text von Radio Helsinki:
Heute wurde das Schubhaftzentrum in Vordernberg in der Steiermark eröffnet. Während drinnen die „feierlichen“ Eröffnungsreden gehalten wurden, kam es vor dem Schubhaftzentrum zu heftigen Protesten. Was die Vertreter von Staat und Kirche bei der Eröffnung des umstrittenden Schubhaftzentrums zu sagen hatten, und wie die Polizei auf die Proteste reagiert hat, hört ihr im VON UNTEN Redakteursgespräch.

Netz-Algorithmen – Das gefilterte Leben

Bayern 2 – IQ-Wissenschaft und Forschung – 17.1.14

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Text von IQ:
Es ist Tatsache, dass man im Internet nicht nur Spuren hinterlässt, sondern dass diese Spuren auch gezielt wirtschaftlich von Unternehmen genutzt werden. Netz-Algorithmen werten das, was wir im Netz tun, aus.

Mitleid heischen als Methode – die neuen Bettler in deutschen Städten

Notizbuch – Bayern 2 – 18.12.13

Wir distanzieren uns von folgendem Text und lehnen die Vorurteile in dieser Sendung ab, finden diese aber gerade deswegen hörenswert:

Kritisch zuhören

Text vom Nozizbuch:
„Helfen Sie mir“, steht auf dem laminierten Blatt, das eine ältere Frau Passanten entgegen hält. Darauf: Fotos von weinenden Familien in Rumänien, die angeblich ihr Haus bei einem Hochwasser verloren haben. Der Pappbecher in ihrer Hand füllt sich mit Münzen. Was die Spender nicht wissen: Es gab überhaupt kein Hochwasser in Rumänien. Geschichten wie diese sind nicht die einzige Methode, wie organisierte Bettelbanden Mitleid heischen. Dennoch: Hinter jedem Bettler steckt eine Geschichte. Viele haben Schulden in ihrer Heimat, anderen wurde Arbeit in Deutschland versprochen. Doch stattdessen übernachten sie in Autos und werden – teils unter Gewaltanwendung – in die Fußgängerzone geschickt, wo sie die Hand aufhalten sollen. Christiane Hawranek hat Streetworker, Polizisten und Schleierfahnder begleitet und mit Bettlern gesprochen.

Gerne möchten wir hingegen auf die Bettelzeitung des Münchner B-art Kollektivs verweisen.

NOlympia 2022

Zündfunk Interview – Bayern 2 – 8.10.13

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Text vom Zündfunk:
Am 10. November sollen die Bürger darüber abstimmen, ob München wieder als Olympiabewerber 2022 ins Rennen geht. Da die Bürger mit den Wahlunterlagen nur Pro-Argumente serviert bekommen, lassen wir die Gegner zu Wort kommen: Professor Dominik Siegrist, Präsident der internationalen Alpenschutzkommission und Christian Hierneisen vom Bündnis Nolympia.

LEERgang vom Leerstandsmelder

FSK Hamburg

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Text von FSK:
Podcastversion des Diskussionsabends vom LEERgang – der Kongress von leerstandsmelder.de vom 22.03. bis 24.03.2013 im Gängeviertel Hamburg. Am ersten Abend des Kongresses referierten Prof. Dr. Bernd Belina („Ware Wohnraum“) sowie Michael Ziehl („Leerstand und Nutzen“) und diskutierten mit dem Publikum. In dem Ankündigungstext zu den beiden Vorträgen heißt es:
„Ware Wohnraum“
Vortrag von Prof. Dr. Bernd Belina (Goethe Universität Frankfurt, Institut für Humangeographie)
Wie funktioniert der Wohnungsmark im Kapitalismus? Warum kommt es trotz Wohnungsknappheit zu Leerstand? Und was macht Immobilien als Anlage so besonders? Diese und weitere Fragen zur städtischen Entwicklung werden aus humangeografischer Sicht beleuchtet.
„Leerstand und Nutzen“ (ab 44:10 min.)
Vortrag von Michael Ziehl (leerstandsmelder.de / Buchautor von „second hand spaces“)
Wem nutzt Leerstand? Wie ließe sich Leerstand alternativ nutzen? Und wem nutzt die Nutzung ungenutzter Immobilien? Diesen Fragen wird aus stadtgesellschaftlicher Perspektive und anhand einer immobilienwirtschaftlichen Analyse der Daten von Leerstandsmelder.de für Hamburg nachgegangen.
Zu dem Kongress heißt es in dem Ankündigungstext:
Städte sind voller Leerstand. Gleichzeitig suchen viele Menschen nach bezahlbaren Wohnungen, Arbeitsräumen und Orten um Ideen auszuprobieren. Doch beides findet nur schwer zusammen. Das hat viele Ursachen, die es abzubauen gilt, denn Leerstand bedeutet die Verschwendung städtischer Ressourcen. Gleichzeitig bietet er eine Chance um unsere Städte sozial gerechter und nachhaltiger zu gestalten.
Daher gibt es seit Dezember 2010 leerstandsmelder.de. Inzwischen wird die Internet-Plattform nicht nur in zehn deutschen Städten von lokalen Initiativen betrieben, sondern hat auch den Sprung nach Österreich und die Schweiz gemacht und sich so zu dem Leerstands-Netzwerk im deutschsprachigen Raum entwickelt. Das ist Anlass genug, um die verschiedenen Betreiber-Initiativen kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen, Expert_innen zu den Ursachen von Leerstand anzuhören und darüber zu diskutieren, sowie gemeinsame Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten und die Zukunft von Leerstandsmelder.de zu planen.

Der Computer kann alles (im September): NSA, Überwachung, Mikrobloggin in China

Der Computer kann alles – Freies Sender Kombinat Hamburg (FSK) – 29.9.13

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Text von Der Computer kann alles:
Der Computer kann alles im September 2013 eine Stunde lang über die Entwicklungen in Sachen NSA-Vollüberwachung: Der GHCQ besuchte den Guardian, Festplatten wurden zerstört und der Ehemann des Guardian Journalisten Greenwald wurde auf Grundlage von Antiterrorgesetzen stundenlang am Flughafen festgehalten. Merkwürdige deutsche Reaktionen zum Überwachungsskandal und Methoden der Selbstverteidigung, Gefühle der Hilflosigkeit und Momente der Verunsicherung angesichts der Willkür entgrenzter Verfolgung. Außerdem:
Mikroblogging in China und eine Kampagne gegen „Gerüchte“.

Schultag mit Schlapphut. Der Verfassungsschutz gibt Unterricht

Zündfunk Generator – Bayern 2 – 22.9.13

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Text vom Generator:
Die Verfassungsschutzbehörden haben ihren Aufklärungsauftrag in den letzten Jahren deutlich ausgeweitet. Ralf Homann zeichnet die Entwicklung vom Schlapphut zu einem Art Fachlehrer für Extremismus nach und trifft Kritiker.

Michel Foucault – Was macht Macht?

radioWissen – Bayern 2 – 11.9.13

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Text von radioWissen:
Der französische Philosoph Michel Foucault ist einer der einflussreichsten kritischen Denker der Moderne. Ihn interessierte, wie Macht entsteht, wozu sie benutzt wird und was sie aus Menschen machen kann.

Libertärer Podcast – Augustrückblick 2013

Anarchistisches Radio Berlin –

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Inhalt:

* Eine missverstandene Gruppierung?
* Neues zum Hungerstreik der Gefangenen in Kalifornien
** Berichte von Gefangenen zur Situation:
http://prisonerhungerstrikesolidarity.wordpress.com/
* Ergaenzungen zum Wahl-ABC der ARD
** Webseite der Kampagne „Aufs Kreuz gelegt“: http://antiwahl.noblogs.org/
* 150 Jahre SPD: http://150-jahre-spd.net/
** Teaser für die Demo (Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=DTQJHVgN150)
** Dokumentation der Demo (Youtube:
http://www.youtube.com/playlist?list=PLprZlS7iZZSXqVxcw9WuZ_e4Udaijv-kV)
* Bewegte Geschichte: Der anarchistische Kongress von 1907
* Wo herrscht Anarchie?
* Libertärer Linktipp: Calais Migrant Solidarity:
http://calaismigrantsolidarity.wordpress.com/

Länge: 30 Minuten

Viel Spaß!

Euer A-Radio Berlin

Lesung: „Ein Manifest für Cyborgs“ von Donna Haraway

Freies Senderkombinat Hamburg (FSK) – 25.9.13

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Skript vom FSK:
„Ein Manifest für Cyborgs“ von Donna Haraway : Feminismus im Streit mit den Technowissenschaften
Vom FSK-Büro aus schauen wir auf eine von der Re(h)tro-Radiogruppe mit Auszügen aus dem „Manifest für Cyborgs“ bemalte Wand. Zwischen den Sendungen wundern wir uns regelmäßig, warum nur so wenige feministische Debatten hier und heute auf dem Stand dieses Aufsatzes von 1985 sind. Daraus entwickelte sich die Idee, den mittlerweile klassischen, post-kolonialistischen, ironischen, feministischen Mythos als deutsche Audioversion für FSK zu produzieren. Die knapp dreistündige Lesung erfolgt mit der freundlichen Genehmigung der Autorin und des Verlages. Ihr hört die deutsche Übersetzung von Fred Wolf, die sich z.B. in dem Sammelband: Donna Haraway: „Die Neuerfindung der Natur: Primaten, Cyborgs und Frauen“, 1995 im Campus Verlag erschienen, findet. Zunächst herausgebracht unter dem Titel: „A Cyborg Manifesto – Science, Technology, and Socialist-Feminism in the Late Twentieth Century“ in Socialist Review 80, 1985. Aktueller denn je scheint beispielsweise Haraways Forderung,Dämonisierung von Technologie zurückzuweisen, diese und ihre Folgen aber nicht als Schicksal hinzunehmen, sondern kenntnisreich zu gestalen:
„Sowohl Schimpansen, als auch Artefakte machen Politik, warum sollten gerade wir darauf verzichten?“ (ebd. S. 18)
Haraways, wie sie es selbst nennt, ironische, blasphemische Treue für Feminismus und Sozialismus, ihre internationale Weitsicht und umfassende Kenntnis interdisziplinärer Theorien berührt uns durch ihre tief-ernste Parteinahme für Cyborgs. Mit all seinen enttarnten Ecken, durch die der Fließtext entlang der Fliehkraft hindurch läuft, ist uns das Cyborg-Manifest ein umständlich-freudvolles Lesevergnügen. Obwohl wir uns auf Affinität statt Identität freuen und auch eine Gemeinschaft ohne Totalität gerne anstreben würden, ist uns nicht selten bei der Besichtigung der altbekannten Orte der Biopolarität und Dichotomie und des Dualismus selbst die Dialektik abhanden gekommen.
Schaut gerne in das FSK-Programmheft transmitter nach der begleitenden Diskussionssendung, in der wir uns immer weiter in den Text verstricken werden.
Wer diesen Text gedruckt nachlesen möchte, sei auf die genutzte Ausgabe verwiesen: http://www.campus.de/buecher/wissenschaf… , eine Fassung in englischer Sprache befindet sich frei im Netz http://www.egs.edu/faculty/donna-haraway…

„Behandelt uns wie Menschen“ – Drei Flüchtlinge erzählen ihre Geschichte

Zündfunk Langstrecke – Bayern 2 – 27.7.13

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Text vom Zündfunk:
50 Asylbewerber treten in München in den Hungerstreik – und plötzlich interessiert sich für kurze Zeit ganz Deutschland für die Lebensbedingungen von Flüchtlingen hier. Der Zündfunk lässt drei von ihnen ihre Geschichte erzählen. Einen Monat nach dem Hungerstreik lassen wir drei Flüchtlinge erzählen, warum sie nach Bayern kamen und wie es ihnen hier ergangen ist. Da ist Cliff, der als Kindersoldat in Uganda zusehen musste, wie seine Mutter bei lebendigem Leibe verbrannte. Seit zehn Jahren verbringt er seine Tage in einer beengten Asylbewerberunterkunft, wo er zur Behandlung seines Traumas statt einer Therapie nur Psychopharmaka bekommt. Da ist Houmer, der im Iran an der Grünen Revolution beteiligt war und nach seiner Flucht vor dem Regime hier in Deutschland für die Rechte von Flüchtlingen kämpft. Auch am Hungerstreik war er beteiligt. Da ist aber auch Lina, die als Minderjährige allein aus Afghanistan kam und dank gezielter Förderung nun gerade ihre Ausbildung als Zahnarzthelferin abgeschlossen hat.




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