Archiv der Kategorie 'Mjunik Siddi und sonstiges Bazitum'

Hausbesetzung in der Münchner Goethestrasse

Radio Lora München – 8.8.13

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Text von Lora:
Ca. 40 Menschen hatten am Mittwoch abend drei Gebäude in der Münchner Goethestraße besetzt. Bis vor kurzem waren dort das Cafe Gap und das Import-Export untergebracht. Die BesetzerInnen, die ihre Aktion feministische Raumaneignung genannt haben, wollten darauf aufmerksam machen, dass bezahlbare Wohnräume und gemeinschaftlich nutzbare nicht-kommerzielle Räume rar sind in München und bitter benötigt werden. Donnerstag Mittag haben die BesetzerInnen die Gebäude wieder verlassen

Es geschah im Isartal … – Geschichte von Naturschützern und Modernisierern

Bayerisches Feuilleton – Bayern 2 – 10.8.2013

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Text vom Feuilleton:
Marita Krauss schildert einen über 100 Jahre alten erbitterten Streit zwischen Naturschützern und Modernisierern um die „weiße Kohle“, in dem die Naturschützer nachträglich Recht bekommen haben.

„Gemeint sind wir alle“ – Münchner Kampagne gegen Nazis und Rassismus

Radio Z Nürnberg – 18.7.13

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Text von Radio Z:
„Gemeint sind wir alle“ – So heißt eine Kampagne, die heute in München gestartet ist. Sie richtete sich gegen verstärkte Attacken und Übergriffe, Bedrohungen und Propaganda von RassistInnen und Nazis. Hier ist kein Platz für Nazis und Rassismus ist der Untertitel der Kampagne, zu sich viele verschieden Einrichtungen und Initiativen zusammengefunden haben.

Es muss ein Stück vom Hitler sein – Faschismus zwischen Fetischismus und Aufklärung

Bayerisches Feuilleton – Bayern 2 – 6.6.09

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Text vom Bayerischen Feuilleton:
Ein Geschirrtuch aus dem Kehlsteinhaus, eine Puderdose von Eva Braun oder gar ein Aquarell, signiert A.H.: Der Handel mit Nazi-Devotionalien floriert, nie waren sie so teuer wie heute.

GAMMA – Trojaner foltern nicht

LDR – Radio Blau Leipzig – 16.2.13

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Text von LDR:
Das BKA testete neulich „Finspy“, den Trojaner aus dem Hause Gamma. Dessen Geschäftsführer findet nicht nur die Polizei ganz dufte, sondern versteht auch die ganze Aufregung um seine Software nicht. Trojaner foltern niemanden, sagt er. Nun ist er Menschenrechtsbeauftragter.

Wie Bulgaren bei uns zu Discountpreisen arbeiten

Zündfunk Langstrecke – Bayern 2 – 9.2.12

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Text von Zündfunk Langstrecke:
Sie schlafen in Parks, Bahnhöfen oder im Auto – Europas neue Tagelöhner. Auf der Suche nach Arbeit kommen Bulgaren und Rumänen in deutsche Städte. Der Zündfunk hat Tagelöhner in München begleitet.

Es geschah in den Lechauen – Vom Wildfluss zum Energielieferanten

Bayerisches Feuilleton – Bayern 2 – 2.2.12

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Text vom Feuilleton:
Der Lech, ein Wildfluss, bewegte sich einmal in einem breiten Flussbett voller Wasserrinnen und Kiesbänke, durch enge Schluchten, weite Heidelandschaften und Auwälder. Er prägte eine der schönsten Landschaften des Voralpenlandes. Bereits im 19. Jahrhundert begann man ihn zu begradigen, Ufer zu befestigen, Moore trockenzulegen, um Überschwemmungen zu verhindern und Ackerland zu gewinnen. Doch dann grub sich der Fluss immer tiefer in sein Bett. Querverbauungen nützten nicht viel. Die Anrainergemeinden waren vom ersten Wasserkraftwerk in Gersthofen begeistert, brachte es doch die ersehnte Elektrifizierung – und Arbeitsplätze, denn es wurde gleich auch eine Chemiefabrik dazu gebaut. Noch bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts konnte der Lech dennoch seinen Charakter weitgehend bewahren, obwohl es immer wieder groß dimensionierte Pläne gab, den Fluss umfassend zu nutzen, wenn möglich gleich in einem Kanalsystem verbunden mit Walchensee, Ammersee und Wertach. Mit einem Höhenunterschied von über 1400 Metern von der Quelle zur Mündung schien er den Elektrifzierern prädestiniert als Stromlieferant. Doch die Skeptiker in den Behörden blieben zurückhaltend. Das änderte sich, als der Staat selber zum Energieunternehmer wurde und als vor der Energienot der Nachkriegszeit auch die Naturschützer kapitulierten. Inzwischen ist der einstige wilde Lech eine Seenkette, der ehemals „schnell Fließende“ ist mit 24 Staustufen der am stärksten verbaute Fluss Bayern. Dagegen gab es heftige Proteste. Im Zeichen neuer Begehrlichkeiten der Energiewende flammen sie wieder auf.

Hans Söllner, Musiker

Eins zu Eins – Der Talk – Bayern 2 – 26.10.12

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Text von Eins zu Eins:
Für die einen ist er ein bayerischer Rebell, einer der keine Ruhe gibt und kein Blatt vor den Mund nimmt; für die anderen schlicht ein „wuida Hund“: Hans Söllner, Liedermacher und bekennender Marihuana-Raucher, kann gar nicht anders, als sich aufzulehnen gegen die Obrigkeit – ein bayerischer Widerborst.

Erich Mühsam – „Das Leben schreit!“

radioWissen – Bayern 2 – 8.1.12

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Text von radioWissen:
Erich Mühsam – der „Schwabinger Kaffeehausliterat“ mit scharfem Verstand und ausschweifendem Liebesleben. In die Geschichte eingegangen aber ist Mühsam vor allem als Vertreter der Münchner Räterepublik und – als eines der ersten Opfer in einem nationalsozialistischen Konzentrationslager.

Im Auge des Betrachters. Vom Sinn und Unsinn der Kameraüberwachung

Zündfunk Langstrecke – Bayern 2 – 20.10.2012

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Text von der Zündfunk Langstrecke:
Man findet sie an Plätzen und Bahnhöfen, in Hauseingängen und Einkaufszentren: Überwachungskameras sind inzwischen so selbstverständlich geworden, dass sie kaum noch auffallen. Aber heißt das auch, dass wir uns mit ihnen abfinden sollten? Bringen die Kameras tatsächlich mehr Sicherheit, wie ihre Befürworter behaupten? Oder verkörpern sie nicht die Augen von Big Brother, die uns Meter für Meter unserer Privatsphäre berauben? Zündfunk-Reporterin Laura Freisberg – eigentlich Gegnerin jeglicher Überwachung – kam jedenfalls ganz schön ins Grübeln, als ihr neulich die Zeitung aus dem Briefkasten gestohlen wurde. Voller Empörung wünschte sie sich da instinktiv eine Kamera herbei, um den Dieb zu überführen. Brauchen wir also doch eher mehr als weniger Überwachung? Um sich ein Bild vom Pro und Contra der elektronischen Augen zu machen, hat die Autorin die Überwachungszentrale der Münchner Wiesn besucht, mit Aktivisten und Soziologen gesprochen und eine Reise in die Hauptstadt der Kameras unternommen: In London wird jeder Einwohner im Durchschnitt etwa 300 Mal am Tag gefilmt. Und dank Smartphone-App dämmert dort bereits ein neues Zeitalter der Videoüberwachung herauf. Das Ergebnis der Recherchen: Kameraüberwachung hat Folgen – nur nicht immer die gewünschten

Dr. Edmund Stoiber, bayerischer Ministerpräsident a. D.

Eins zu Eins – Der Talk – Bayern 2 – 26.10.12

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Text von Eins zu Eins:
„Weil die Welt sich ändert“ – so lautet der Titel von Edmund Stoibers kürzlich erschienener Autobiographie, in der er auf sein Leben und politisches Wirken zurückblickt.

A.I.D.A zwingt Ministerium zur Korrektur dreier Verfassungsschutzberichte

Radio Lora München – 19.10.12

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Text von Lora:
Die „Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle“, kurz A.I.D.A. Wurde seit Jahren immer wieder aufs Neue im Verfassungsschutzbericht als linksradikale Organisation erwähnt, was immer wieder für Empörung bis weit in die Bevölkerung sorgte, wurden seine MacherInnen doch gleichzeitig für ihren Mut, ihre Akribie mit diversen zivilgesellschaftlichen Preisen geehrt. A.I.D.A., dass durch die Erwähnung im Verfassungsschutzbericht auch seine Gemeinnützigkeit verlor, klagte gegen das zuständige bayerische Innenministerium. Und nach Jahren des Rechtsstreits wurde nun ein spektakulärer Vergleich geschlossen, der einer kompletten Rehabilitierung gleichkommt. Wir fragten einen der bei AIDA Engagierten, Robert Andreasch, wie stolz die AIDA-Macher nun sind, muss doch das Innenministerium nun drei Verfassungsschutzberichte im Nachhinein ändern, was es bisher noch überhaupt nie gegeben hat…

Sexuelle Übergriffe auf dem Oktoberfest

Radio Corax Halle – 18.12.12

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Text von Corax:
Wer kennt das Oktoberfest nicht? Bier, Bratwürstchen, Menschenmassen und große Festzelte. Doch dazu zählen auch sexuelle Übergriffe. Die Veranstalter wollen das nicht so gern hören. Schließlich leidet ihr Image darunter. Doch das Institut zur Prävention von sexuellem Missbrauch spricht dieses Problem klar an. Sie geben Tipps, richten ein Security Point ein und beraten die Frauen vor Ort. Wir haben vor der Sendung mit Christine Rudolf-Jilg vom Institut über das diesjährige Oktoberfest gesprochen.

Interview mit Nautilus-Verleger Lutz Schulenburg

Zwischentöne – Deutschlandfunk – 30.9.12

Teil 1

Teil 2

Text von Zwischentöne:
Der Verleger Lutz Schulenburg gründete vor bald 40 Jahren zusammen mit Hanna Mittelstädt und Pierre Gallissaires die Edition Nautilus. Dort erscheinen politische Sachbücher neben aussergewöhnlicher Belletristik. Nach der Devise „Ein Gedicht kann genauso revolutionär sein wie ein theoretischer Text“ werden bei Nautilus u. a. Schriften der Dadaisten, Surrealisten und Anarchisten verlegt.

Kommunen fördern Integration

B5 Reportage – B5 aktuell – 5.12.12

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Text von B5:
Asylbewerber herzlich willkommen! Bürger und Kommunen proben eine neue Flüchtlingskultur. „Die haben erst mal gestutzt, als sie bei uns sehr herzlich empfangen worden sind“, sagt der CSU-Bürgermeister von Bad Tölz, Josef Janker, und meint die 25 syrischen und afghanischen Flüchtlinge in seiner Stadt. Individuelle Wohnungen statt Massenunterkünften, kostenloser Deutschunterricht statt Ausgrenzung, Gutscheine zum Einkaufen statt Essenspakete: überall entstehen Initiativen, um Flüchtlingen jenseits der restriktiven bayerischen Asylpolitik ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Dass Einheimische wie Neuankömmlinge davon profitieren, beweist Ina Krauß in ihrer B5 Reportage.

Beschützer oder Stalker – wie der Staat uns mit Kameras, Drohnen und Software ganz nahe kommen will

Zündfunk Generator – Bayern 2 – 15.07.2012

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Text vom Generator:
Überwachung soll unser Leben sicherer machen. Staaten forschen an Systemen, die diese Informationen verbinden – wie etwa Indect, an dem seit 2009 gearbeitet wird. Der Zündfunk-Generator fühlt dem Sicherheitsapparat auf den Zahn. Aber wird die Gesellschaft sicherer durch mehr Sicherheitstechnik? Der Zündfunk Generator fragt, wer in Zukunft für unsere Sicherheit sorgen soll – und wie. Und wir diskutieren darüber, wer wirklich von der Überwachung profitiert.

Permakultur – Landwirtschaft der Zukunft?

radioWissen – Bayern 2 – 31.5.12

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Text von radioWissen: Kiwis und Zitronen wachsen auf 1.300 Meter Höhe, Getreide sprießt im Bergwald und sogar im Winter lassen sich im Schnee Radieschen ernten. Sepp Holzers Experimente auf seinem Hof im österreichischen Lungau sind prominente Beispiele für eine besondere Art des landwirtschaftlichen Prinzips der Permakultur.

You‘ve got the power – Bayern und die Energiewende

Zündfunk – Bayern 2 – 24.3.12

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Kurztext vom Zündfunk:
Merkel verkündet die Energiewende – in Bayern ist sie schon da. Der Zündfunk hat Politiker und Aktivisten der Energiewende besucht. Denn die wartet nicht auf Desertec und Off-Shore Wind. Sie ist lokal, dezentral und vor allem: Sehr erfolgreich. Während in Berlin mehr über die Kosten der Energiewende diskutiert wird als über deren Chancen, ist die man in Bayern schon viel weiter. Vor allem auf dem Land hat auch der letzte Kommunalpolitiker begriffen, welche riesigen Chancen die Erneuerbaren Energien für den ländlichen Raum bieten. Kaum ein Landkreis, der nicht in regenerative Energien investiert, dabei seine Bürger an den Gewinnen beteiligt und neue Jobs für Handwerker und den Mittelstand generiert. Der Zündfunk besucht Öko-Pioniere, CSU-Bürgermeister und junge Unternehmer, die in der Energiewende kein Problem, sondern eine riesige Chancen sehen.

Flüchtlinge mit Bombendrohung in Deggendorf alleingelassen

Nachmittagsmagazin für subversive Unternehmungen – Freies Sender Kombinat Hamburg – 29.2.12 – 18:25 min.

Sendung hier nachörbar

Mitteilung vom Bayerischen Flüchtlingsrat:
Am Donnerstag, den 23.02.2012 ging kurz vor Mitternacht eine Bombendrohung bei der Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst ein: Im Flüchtlingslager in Deggendorf sei eine Bombe versteckt. 100 Flüchtlinge wurden evakuiert und das Lager durchsucht. Frauen und Kinder wurden vorübergehend in einer nahe gelegenen Diskothek untergebracht. Die im Flüchtlingslager wohnenden Männer mussten trotz winterlicher Temperaturen die Evakuierung auf der Straße abwarten, viele waren nur notdürftig bekleidet. Nach zweieinhalb Stunden gab die Polizei Entwarnung, die BewohnerInnen konnten in ihre Zimmer zurückkehren. Den stark aufgewühlten und verängstigten Flüchtlingen stand keine professionelle Betreuung während und nach der Evakuierung zur Seite. Betroffene berichteten, dass sie die Nacht in Todesangst verbracht hätten.Der Bayerische Flüchtlingsrat zeigt sich besorgt über die Umtriebe des neonazistischen Freien Netz Süd, das in Niederbayern zunehmend gegen Flüchtlinge und neu eingerichtete Flüchtlingslager hetzt. Am Tag vor der Bombendrohung hielt zudem die NPD ihre Aschermittwochs-Veranstaltung in Deggendorf ab. Ein Zusammenhang damit erscheint nicht abwegig. „Wir sind in großer Sorge um die Sicherheit der Flüchtlinge in Deggendorf. Die Regierung von Niederbayern muss umgehend die psychologische Betreuung der BewohnerInnen des Flüchtlingslagers gewährleisten und ihre Sorgen ernst nehmen“, fordert Tobias Klaus, Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrats.

Das „Scheißleben“ von Andreas Altmann

Eins zu Eins -Der Talk – Bayern 2 – 23.2.12

nachhörbar

Text von Eins zu Eins: „Das Scheißleben meines Vaters, das Scheißleben meiner Mutter und meine eigene Scheißjugend.“ Das ist der Titel des neuen Buches von Andreas Altmann. Ein Titel, der drastisch klingt, ein Buch, das drastisch ist. Und Deutschland liest Andreas Altmann, das „Scheißleben meines Vaters…“ steht nach seinem Erscheinen wochenlang auf den Bestsellerlisten.




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