Archiv der Kategorie 'Antira'

Interview mit Rupert Neudeck von Cap Anamur

Eins-zu-Eins – Bayern 2 – 1.6.2016

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Text von Bayern 2:
Das Thema Flucht zog sich schon immer durch sein Leben: Im August 1979 stach Rupert Neudeck erstmals mit der Cap Anamur in See. Seine Mission: Die Rettung der vietnamesischen „boat People“. Am Dienstagmorgen, den 31. Mai 2016, ist Rupert Neudeck an den Folgen einer Herzoperation gestorben.

Die „angebliche“ Indianerverfolgung in Paraguay

Das Feature – Deutschlandfunk- 26.4.16

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Text vom Deutschlandfunk:
In Paraguay putschte sich 1954 der deutschstämmige Diktator Alfredo Stroessner an die Macht. 35 Jahre lang ließ er Widersacher unterdrücken: landlose Bauern, Kommunisten und demokratische Parteien. 1972 rüttelte ein deutscher Ethnologe die Weltöffentlichkeit auf und berichtete von Menschenjagden auf die Aché-Indianer.

Interview No Border Kitchen Griechenland / Mazedonien / Samos

FSK Hamburg – 14.1.16

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Text vom FSK:
ein Interview zu der Situation an der griechisch-mazedonischen Grenze, der Repression seitens des griechischen Staats und einem Refugee-Squat in Thessaloniki

Georg Elser – Ein Dorf und sein einsamer Held

RadioWissen – Bayern2 – 31.12.2015

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Text von RadioWissen:
Am 8. November 1939 scheiterte der Schreiner Georg Elser im Münchner Bürgerbräukeller mit einen Anschlag auf Adolf Hitler. In seinem schwäbischen Heimatort Königsbronn war man noch Jahrzehnte nach dem Krieg nicht stolz darauf.

Interview Serdar Somuncu

Eins-zu-Eins Der Talk – Bayern 2 – 28.4.15

Serdar Somuncu, Kabarettist

„Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung“, findet Serdar Somuncu. Und deshalb provoziert er als „Hassprediger“ in seinen Bühnenshows ohne Rücksicht auf jegliche Regeln der politischen Korrektheit.

Das Massaker von Unterdeschenried

Zeit für Bayern – Bayern 2 – 15.6.2014

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Text von Zeit für Bayern:
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges: Getrieben von SS-Leuten treten Häftlinge den Todesmarsch von Flossenbürg nach Dachau an. Viele werden erschossen. Der einzige, der das Massaker unverletzt überlebt, ist David Tennenbaum.

Ein Prozess – Ein Land – Keine Gesellschaft – Viel NSU

Ein Prozess – Ein Land – Keine Gesellschaft – Viel NSU – 09.08.2014

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Text vom FSK:
Wöchentliche Sendung rund um den NSU-Prozess in München und NSU auf FSK. Die
Sendung vom 09.08.2014 mit einem ausführlichen Interview mit Robert Andreasch
vom a.i.d.a.-archiv zum aktuellen Prozessverlauf, mit einer Zwischenbilanz zur
Sommerpause des Prozess und zu den aktuellen bayrischen Verhältnissen:
rassistische Mobilisierung und dem Verbot vom Freien Netz Süd.

Kameradschaft Süd – Der NSU und seine Verbindungen nach Bayern

Zündfunk Langstrecke – Bayern 2 – 15.2.14

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Text vom Zündfunk:
Seit Mai vergangenen Jahres wird in München der Prozess zur NSU-Mordserie geführt. Fünf der zehn Morde des NSU wurden in Bayern verübt, drei in Nürnberg und zwei in München. Thies Marsen macht sich auf die Suche nach den Verbindungen.

Zum Thema NSU empfehlen wir auch: Ein Prozeß-Ein Land-Keine Gesellschaft-Viel NSU vom Freien Senderkombinat Hamburg (FSK)

NSU-Prozess: Polizei stellte Roma unter Generalverdacht

Radio Dreyeckland Freiburg

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Text von RDL zum Beitrag:
Baden-Württembergische Polizei stellte Roma offensiv unter Generalverdacht: Romani Rose über die antiziganistischen Vermerke in den Kiesewetter-Akten.

Am 4. Februar hat der Vorsitzende des Zentralrats deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, beim baden-württembergischen Innenminister Reinhold Gall Strafanzeige : Zuvor waren im Zuge des NSU-Prozesses rassistische Aktenvermerke aus den Ermittlungen zum Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter bekannt geworden. Von „Negern“ und „Zigeunern“ ist darin zu lesen, die „typischerweise lügen“ würden. Im Bezug auf einen Angehörigen der Roma wurde die angeblich per Lügendetektor nachgewiesen Lüge in einem psychologischen Gutachten mit dessen „Ethnie“ begründet. Rose forderte von Innenminister Gall strafrechtliche und disziplinarische Konsequenzen für die Verantwortlichen sowie eine Erklärung der Distanzierung. Bisher lässt Galls Antwort noch auf sich warten. Wir haben mit Romani Rose gesprochen und ihn zunächst gefragt, ob er über die rassistischen Aktenvermerke überrascht war.

auch:

Vertuschung ist das falsche Wort; LKA aber zu vorsichtig… Die NSU Aufklärung in Baden-Württemberg

Zur Tragodie in der Eimsbütteler Straße in Hamburg

Nachmittagsmagazin für suversive Unternehmungen – Freies Sender Kombinat Hamburg – 7.2.14

Beitrag: Widersprüche der Berichterstattung bei den Hamburger Brandermittlungen
Text vom FSK:
Mittlerweile ist ein 13jähriger als Verdächtiger einer Brandstiftung festgestellt. Widersprüche sind evident. Die TAZ kommentiert: „Den Druck aufrecht erhalten“ Eine Forderung von Sonnabend bleibt: „Lückenlose Aufklärung“!

Beitrag: „Anschlag oder Kabelkurzschluss
Text vom FSK:
Bei einem Feuer in einem vierstöckigen Wohnhaus in Hamburg am Mittwochabend wurden drei Menschen getötet. 20 Menschen wurden, meist über die Fenster, gerettet. Sie erlitten Verletzungen; z.T. auch schwere Verletzungen. Einige Erkenntnisse hier im heutigen Nachmittagsmagazin. „Die Ermittlungen werden nicht zwangsläufig zu Ergebnissen führen…“

Beitrag „Polizei und Feuerwehr
Text vom FSK:
Statements von Feuerwehr und Polizei Hamburg am 6. Februar 2014 gegen 14.00 Uhr vor der Eimsbütteler Straße 75.

„Scheisse schön verpackt“. Eröffnung des Schubhaftzentrums Vordernberg in der Steiermark

Radio Helsinki Graz – 15.1.14

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Text von Radio Helsinki:
Heute wurde das Schubhaftzentrum in Vordernberg in der Steiermark eröffnet. Während drinnen die „feierlichen“ Eröffnungsreden gehalten wurden, kam es vor dem Schubhaftzentrum zu heftigen Protesten. Was die Vertreter von Staat und Kirche bei der Eröffnung des umstrittenden Schubhaftzentrums zu sagen hatten, und wie die Polizei auf die Proteste reagiert hat, hört ihr im VON UNTEN Redakteursgespräch.

Brandanschlag gegen 80 refugees in Germering

FSK Hamburg – 13.1.14

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Text vom FSK:
Telefonat mit dem bayrischen Flüchtlingsrat mit Einzelheiten zu dem Brandanschlag und einer Schilderung des gesellschaftlichen Umfeldes.

Mitleid heischen als Methode – die neuen Bettler in deutschen Städten

Notizbuch – Bayern 2 – 18.12.13

Wir distanzieren uns von folgendem Text und lehnen die Vorurteile in dieser Sendung ab, finden diese aber gerade deswegen hörenswert:

Kritisch zuhören

Text vom Nozizbuch:
„Helfen Sie mir“, steht auf dem laminierten Blatt, das eine ältere Frau Passanten entgegen hält. Darauf: Fotos von weinenden Familien in Rumänien, die angeblich ihr Haus bei einem Hochwasser verloren haben. Der Pappbecher in ihrer Hand füllt sich mit Münzen. Was die Spender nicht wissen: Es gab überhaupt kein Hochwasser in Rumänien. Geschichten wie diese sind nicht die einzige Methode, wie organisierte Bettelbanden Mitleid heischen. Dennoch: Hinter jedem Bettler steckt eine Geschichte. Viele haben Schulden in ihrer Heimat, anderen wurde Arbeit in Deutschland versprochen. Doch stattdessen übernachten sie in Autos und werden – teils unter Gewaltanwendung – in die Fußgängerzone geschickt, wo sie die Hand aufhalten sollen. Christiane Hawranek hat Streetworker, Polizisten und Schleierfahnder begleitet und mit Bettlern gesprochen.

Gerne möchten wir hingegen auf die Bettelzeitung des Münchner B-art Kollektivs verweisen.

Viele Fragen, wenige Antworten – Die mühsame Aufarbeitung rechten Terrors Der Münchner NSU-Prozess

Die Radio Revue 2013 – Bayern 2 – 30.12.82

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Text von Bayern 2:
„Wir wollen keine Gedenktafel, dass die Vertreter des NSU in Zwickau gewohnt haben“, sagt die Bürgermeisterin – und hat die sonst schweigende Mehrheit hinter sich. Wer will schon die „Stadt der Täter“ sein?

Elfriede Jelinek: Rechnitz

Hörspiel Pool – Bayern 2

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Text vom Hörspiel Pool:
Am 24. März 1945, dem Samstag vor Palmsonntag, treffen in Rechnitz etwa 200 vornehmlich jüdische Gefangene ein, die aufgrund ihres Erschöpfungs- oder Krankheitszustandes nicht mehr zu Zwangsarbeiten herangezogen werden können. Auf dem nahegelegenen Schloss Rechnitz veranstalten Graf Ivan von Batthyány und seine Frau Margit, geborene Thyssen-Bornemisza, an diesem Abend ein Gefolgschaftsfest für die örtlichen Nazi-Führung. Gegen 23 Uhr rekrutiert der Ortsgruppenleiter Franz Podezin eine 14- oder 15-köpfige Gruppe unter den Festteilnehmern zur Liquidierung der arbeitsunfähigen Gefangenen. Kaum zwei Stunden ist die Gruppe vom Fest abwesend, dann kehrt sie von ihrer Tat zurück und feiert mit den anderen Gästen bis in die frühen Morgenstunden weiter. Keine vier Tage später wird Rechnitz von der Roten Armee eingenommen. Von den Teilnehmern an der Massenhinrichtung werden später lediglich zwei zu einer kurzen Haftstrafe verurteilt, alle anderen können sich entweder durch Flucht einer Verurteilung entziehen, oder werden, wie der Graf und die Gräfin, niemals belangt. Bis heute sind die Überreste der Ermordeten verschwunden.

Libertärer Podcast – Augustrückblick 2013

Anarchistisches Radio Berlin –

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Inhalt:

* Eine missverstandene Gruppierung?
* Neues zum Hungerstreik der Gefangenen in Kalifornien
** Berichte von Gefangenen zur Situation:
http://prisonerhungerstrikesolidarity.wordpress.com/
* Ergaenzungen zum Wahl-ABC der ARD
** Webseite der Kampagne „Aufs Kreuz gelegt“: http://antiwahl.noblogs.org/
* 150 Jahre SPD: http://150-jahre-spd.net/
** Teaser für die Demo (Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=DTQJHVgN150)
** Dokumentation der Demo (Youtube:
http://www.youtube.com/playlist?list=PLprZlS7iZZSXqVxcw9WuZ_e4Udaijv-kV)
* Bewegte Geschichte: Der anarchistische Kongress von 1907
* Wo herrscht Anarchie?
* Libertärer Linktipp: Calais Migrant Solidarity:
http://calaismigrantsolidarity.wordpress.com/

Länge: 30 Minuten

Viel Spaß!

Euer A-Radio Berlin

Bernd Drücke über den Antifaschisten Paul Wulf und „Münsters Geschichte von unten“

Stadtradio Münster – 27.9.13

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Text vom Stadtradio Münster:
Paul Wulf (1921 – 1999) war ein Münsteraner Antifaschist, Anarchist und Bewegungsaktivist. 1938 wurde er von den Nazis als „Lebensunwerter“
zwangssterilisiert. 1991 erhielt Paul Wulf für seine Aufklärungsarbeit und seine antifaschistischen Ausstellungen das Bundesverdienstkreuz. Bis zu seinem Tod blieb er eine wichtige Stimme auch der 350.000 Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus zwangssterilisiert worden waren.
Für die „skulptur.projekte.münster 07″ hat die Frankfurter Künstlerin Silke Wagner zusammen mit dem Münsteraner Umweltzentrum-Archiv e.V. das Projekt „Münsters Geschichte von unten“ entwickelt. Es besteht aus der Internetseite www.uwz-archiv.de und der 3,40 Meter großen Paul-Wulf-Skulptur auf dem Servatiiplatz Münster. Dr. Bernd Drücke (Freundeskreis Paul Wulf) hat als Mitglied des UWZ-Archiv-Vereins das Projekt zusammen mit Silke Wagner konzipiert und die Texte für Skulptur und Homepage geschrieben. Am 4.
September 2013 führte Klaus Blödow vom Medienforum Münster mit ihm das folgende Interview zur Geschichte Paul Wulfs und der Skulptur.

„Behandelt uns wie Menschen“ – Drei Flüchtlinge erzählen ihre Geschichte

Zündfunk Langstrecke – Bayern 2 – 27.7.13

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Text vom Zündfunk:
50 Asylbewerber treten in München in den Hungerstreik – und plötzlich interessiert sich für kurze Zeit ganz Deutschland für die Lebensbedingungen von Flüchtlingen hier. Der Zündfunk lässt drei von ihnen ihre Geschichte erzählen. Einen Monat nach dem Hungerstreik lassen wir drei Flüchtlinge erzählen, warum sie nach Bayern kamen und wie es ihnen hier ergangen ist. Da ist Cliff, der als Kindersoldat in Uganda zusehen musste, wie seine Mutter bei lebendigem Leibe verbrannte. Seit zehn Jahren verbringt er seine Tage in einer beengten Asylbewerberunterkunft, wo er zur Behandlung seines Traumas statt einer Therapie nur Psychopharmaka bekommt. Da ist Houmer, der im Iran an der Grünen Revolution beteiligt war und nach seiner Flucht vor dem Regime hier in Deutschland für die Rechte von Flüchtlingen kämpft. Auch am Hungerstreik war er beteiligt. Da ist aber auch Lina, die als Minderjährige allein aus Afghanistan kam und dank gezielter Förderung nun gerade ihre Ausbildung als Zahnarzthelferin abgeschlossen hat.

Interview mit einem Vertreter des „Refugee struggle for freedom“ aus München

Nachmittagsmagazin für subversive Unternehmungen – Freies Sender Kombinat Hamburg (FSK) – 4.9.13

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Text von FSK:
Die Münchener Polizei hat zum wiederholten Mal Teilnehmer*innen der Flüchtlingsproteste drangsaliert. Diese haben daraufhin Schutz im DGB-Haus gesucht und harren dort derzeit aus. Mit einem Vertreter der Protestierenden haben wir uns über den Protest der Refugees und ihre Ziele unterhalten. Er schildert Erfahrungen mit gewalttätigen Polizeiübergriffen, deren formaler Anlass meist angebliche Verstöße gegen die rassistische „Residenzpflicht“ sind.

„Gemeint sind wir alle“ – Münchner Kampagne gegen Nazis und Rassismus

Radio Z Nürnberg – 18.7.13

zuhörn hier

Text von Radio Z:
„Gemeint sind wir alle“ – So heißt eine Kampagne, die heute in München gestartet ist. Sie richtete sich gegen verstärkte Attacken und Übergriffe, Bedrohungen und Propaganda von RassistInnen und Nazis. Hier ist kein Platz für Nazis und Rassismus ist der Untertitel der Kampagne, zu sich viele verschieden Einrichtungen und Initiativen zusammengefunden haben.




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