Archiv der Kategorie 'Anders leben'

Interview mit Rupert Neudeck von Cap Anamur

Eins-zu-Eins – Bayern 2 – 1.6.2016

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Text von Bayern 2:
Das Thema Flucht zog sich schon immer durch sein Leben: Im August 1979 stach Rupert Neudeck erstmals mit der Cap Anamur in See. Seine Mission: Die Rettung der vietnamesischen „boat People“. Am Dienstagmorgen, den 31. Mai 2016, ist Rupert Neudeck an den Folgen einer Herzoperation gestorben.

Interview mit Laurie Penny

Zündfunk Generator – Bayern2 – 10.4.16


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Text vom Generator:
Feministin, Antikapitalistin, Nerd: Die britische Autorin und Bloggerin Laurie Penny ist für ihre politischen Essays bekannt. Jetzt hat „die wichtigste feministische Stimme“ Science-Fiction geschrieben. Hilft das bei der „Meuterei“ gegen Patriarchat und Kapitalismus?

Die Landkommune – Eine Reise in die Provinz

Bayerisches Feuilleton – Bayern 2 – 12.4.14

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Text von Bayern 2:
Die Idee, die Stadt mitsamt ihren Zwängen hinter sich zu lassen und sein Heil in der Flucht aufs Land zu suchen, ist so alt wie der Zivilisationsüberdruss und die Sehnsucht nach gelebter Utopie. Vor allem in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts fiel diese Idee bei den Anhängern alternativer Formen des Zusammenlebens auf fruchtbaren Boden. – Joseph Berlinger ist in die Provinz gereist, um einige der letzten Landkommunen aufzuspüren – und die Veteranen einer gelebten Utopie zu befragen.

Besitzen statt besetzen – Der Altöttinger Mieter-Konvent

Notizbuch – Nah dran – Bayern 2

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Text vom Notizbuch:
Keine Lust mehr auf dreiste Vermieter und geldgierige Makler? In Altötting haben junge Leute ihre Wohnungen gekauft und wohnen nun billig und selbstverwaltet. Geholfen hat ihnen der Verbund „Mietshäuser Syndikat“.

Radio Caroline – ein Schiff wird zur Ikone der Piratensender

Radio Corax Halle- 13.2.14

gut NachhörBar auf englisch.

Text von Corax:
Der bekannteste Piratenradiosender, Radio Caroline, wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Vor der britischen Küste ging 1964 erstmals von einem Schiff ausgehend „Radio Caroline“ auf Sendung. Eine Genehmigung der zuständigen britischen Behörden gab es für den Piratensender nicht. Geschützt in den internationalen Gewässern sendete Radio Caroline Popmusik aus der ganzen Welt. Für die britischen HörerInnen eine Neuheit. So verweigerte sich bislang die BBC der Popmusik mehr Platz im Programm einzuräumen. Bis 1990 sendete Radio Caroline von See, und wurde zum Mythos der unabhängigen Radioszene und zum Wahrzeichen der britischen Pop- und Rockmusikgeschichte. Viele DJs und Radiomoderatoren wurden durch Caroline berühmt. Doch auf dem Schiff ging es nicht nur um das Spielen von unbekannten Platten. Die Radiocrew war für das gesamte Schiff verantwortlich. Wie der Alltag auf Radio Caroline aussah, darüber haben wir uns mit Mike unterhalten. Er war im jahr 1969 für ein paar Monate DJ auf dem Schiff. ***Gespräch in Englisch***

Pizzaria Anarchia in Wien ist akut räumungsbedroht

Radio Dreyeckland Freiburg – 6.2.14

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Text von Dreyeckland:
Die Pizzaria in der Mühlfeldgasse in Wien ist seit etwas mehr als 2 Jahren besetzt. Eine klassische Besetzung war das allerdings nicht: Der Vermieter hatte sich die Leute selbst ins Haus geholt, um die ürbig gebliebenen Mieter_innen rauszuekeln. So instrumentalisieren ließen sich die „Pizzas“ allerdings nicht, solidarisierten sich mit den Mieter_innen und verwandelten das Haus in einen rege genutzen Raum für Veranstaltungen, Vernetzung – und natürlich zum Pizza backen. Nun ist die Pizzaria Anarchia allerdings akut räumungsbedroht. Die Besetzer_innen wurden bereits aufgefordert, bis zum 5. Februar auszuziehen. Dem wurde bisher selbstverständlich noch nicht nachgekommen. Gestern gab es eine Demo für den Erhalt der Pizzaria.

„Ein anderes Leben ist machbar“ – Das widerspenstige spanische Dorf Marinaleda

Breitengrad – Bayern 2 – 1.1.14

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Dazu auch folgender Beitrag von Radio Dreyeckland Freiburg:

„Der Krise ein Gesicht geben – Protestmärsche in Andalusien“ – 31.8.12

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Text von Radio Dreyeckland:
Seit dem 16. August finden in mehreren Regionen Andalusiens Protestmärsche gegen soziale Kürzungen und für Arbeitsmarktreformen statt. Maßgeblich an der Organisation beteiligt ist die andalusische Gewerkschaft SAT, die bereits mit Landbesetzungen (RDL berichtete) und Supermarktenteignungen auf sich aufmerksam gemacht hat. Sie fordern unter anderem die Rücknahme von Kürzungen und der staatlichen Bankenrettung, das Verbot von Zwangsräumungen von verschuldeten MieterInnen und die Vergabe von öffentlichen Ländern an Arbeiterkollektive. Am 30. August, während der vierten Etappe der Märsche bei Granada, sprach RDL mit Juan Manuel Sánchez Gordillo, dem berühmt-berüchtigten sozialistischen Bürgermeister von Marinaleda, einem als Kollektiv organisierten Dörfchen bei Sevilla, der zudem häufig als Sprecher der Arbeiterbewegung rund um die SAT fungiert. Spanischsprachiger Blog der SAT: http://www.sindicatoandaluz.org/

Alltäglicher Sexismus, Street Harassment und die HollaBack!-Bewegung.

Radio Corax Halle – 9.1.2014

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Text von Corax:
„Hollaback Berlin!“ – Das ist der Name eines Projekts gegen alle Arten von Belästigungen. Auf einer Plattform können Menschen ihre Erlebnisse und/oder Bilder auf der Website mitteilen. Was dahinter steckt und wie man mit alltäglicher sexueller Belästigung umgehen kann, das erklärt uns Julia Brilling. Sie gehört zu den Mitbegründern des Blogs Berlin.ihollaback.org. Zunächst erklärt sie uns den Begriff HollaBack!

Kultiviere das Unerwartete: Der Künstler und Aktivist John Jordan

Zündfunk Generator – Bayern 2 -24.11.13

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Text vom Zündfunk:
„Die Aufgabe der Kunst besteht für mich darin, die Welt zu verändern. Unglücklicherweise hat der Kapitalismus, im speziellen der Neoliberalismus, die Welt der Fantasie für sich eingenommen“. Sagt der Brite John Jordan.

Femen und der Feminismus

Audioarchiv kritischer Theorie und Praxis – 4.11.13

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Text vom Audioarchiv:
Keine feministische Gruppe war in jüngster Zeit so präsent in den Medien wie FEMEN. Ob die Aktionen von FEMEN eine gelungene und subversive Anwendung des weiblichen Körpers in feministischen Kämpfen sind oder ob sich die Öffentlichkeit bald an die spektakulären Oben-Ohne-Aktionen gewöhnt hat, ohne dass die Inhalte einer feministischen Gesellschaftskritik wirkmächtig verbreitet worden wären — darüber wird auch in feministischen Zusammenhängen gestritten. Einige Positionen von und zu FEMEN dokumentieren wir an dieser Stelle (…)

Longo Mai Ausstellung: Die Utopie der Widerspenstigen

Radio Dreyeckland Freiburg – 28.10.13

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Text von Radio Dreyeckland:
Im Rahmen der Ausstellung „Die Utopie der Widerspenstigen“ über die 40 Jährige Geschichte von Longo Mai diskutieren am 29. Oktober die Philosophen Stefan Brodbeck und Hans Saner über die Frage «Ist Utopie eine Laune oder eine Notwendigkeit?» mit Hannes Reiser von Longo maï und dem Publikum. Leitung: Nadine Reinert. Im Vorfeld haben wir uns mit dem Büro von Longo Mai in Basel unterhalten.

LEERgang vom Leerstandsmelder

FSK Hamburg

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Text von FSK:
Podcastversion des Diskussionsabends vom LEERgang – der Kongress von leerstandsmelder.de vom 22.03. bis 24.03.2013 im Gängeviertel Hamburg. Am ersten Abend des Kongresses referierten Prof. Dr. Bernd Belina („Ware Wohnraum“) sowie Michael Ziehl („Leerstand und Nutzen“) und diskutierten mit dem Publikum. In dem Ankündigungstext zu den beiden Vorträgen heißt es:
„Ware Wohnraum“
Vortrag von Prof. Dr. Bernd Belina (Goethe Universität Frankfurt, Institut für Humangeographie)
Wie funktioniert der Wohnungsmark im Kapitalismus? Warum kommt es trotz Wohnungsknappheit zu Leerstand? Und was macht Immobilien als Anlage so besonders? Diese und weitere Fragen zur städtischen Entwicklung werden aus humangeografischer Sicht beleuchtet.
„Leerstand und Nutzen“ (ab 44:10 min.)
Vortrag von Michael Ziehl (leerstandsmelder.de / Buchautor von „second hand spaces“)
Wem nutzt Leerstand? Wie ließe sich Leerstand alternativ nutzen? Und wem nutzt die Nutzung ungenutzter Immobilien? Diesen Fragen wird aus stadtgesellschaftlicher Perspektive und anhand einer immobilienwirtschaftlichen Analyse der Daten von Leerstandsmelder.de für Hamburg nachgegangen.
Zu dem Kongress heißt es in dem Ankündigungstext:
Städte sind voller Leerstand. Gleichzeitig suchen viele Menschen nach bezahlbaren Wohnungen, Arbeitsräumen und Orten um Ideen auszuprobieren. Doch beides findet nur schwer zusammen. Das hat viele Ursachen, die es abzubauen gilt, denn Leerstand bedeutet die Verschwendung städtischer Ressourcen. Gleichzeitig bietet er eine Chance um unsere Städte sozial gerechter und nachhaltiger zu gestalten.
Daher gibt es seit Dezember 2010 leerstandsmelder.de. Inzwischen wird die Internet-Plattform nicht nur in zehn deutschen Städten von lokalen Initiativen betrieben, sondern hat auch den Sprung nach Österreich und die Schweiz gemacht und sich so zu dem Leerstands-Netzwerk im deutschsprachigen Raum entwickelt. Das ist Anlass genug, um die verschiedenen Betreiber-Initiativen kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen, Expert_innen zu den Ursachen von Leerstand anzuhören und darüber zu diskutieren, sowie gemeinsame Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten und die Zukunft von Leerstandsmelder.de zu planen.

Kropotkin und die Frage der sozialen Verantwortung

SWR 2 – 30.6.13

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Hinweis auf die Sendung vom A-Radio Berlin:
„Erneut präsentierte der Autor und Radiomacher Rolf Cantzen („Weniger Staat – mehr Gesellschaft. Freiheit, Ökologie, Anarchismus“) am vergangenen 28. Juni 2013 eine Sendung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu einem der anarchistischen Klassiker*innen: Im Beitrag bei SWR2 geht es um Peter Kropotkin (1842 – 1921), dem Begründer des sogenannten „Anarcho-Kommunismus“ oder „anarchistischen Kommunismus“.“

Hausbesetzung in der Münchner Goethestrasse

Radio Lora München – 8.8.13

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Text von Lora:
Ca. 40 Menschen hatten am Mittwoch abend drei Gebäude in der Münchner Goethestraße besetzt. Bis vor kurzem waren dort das Cafe Gap und das Import-Export untergebracht. Die BesetzerInnen, die ihre Aktion feministische Raumaneignung genannt haben, wollten darauf aufmerksam machen, dass bezahlbare Wohnräume und gemeinschaftlich nutzbare nicht-kommerzielle Räume rar sind in München und bitter benötigt werden. Donnerstag Mittag haben die BesetzerInnen die Gebäude wieder verlassen

Gentrification im Visier der Sicherheitsbehörden

LDR – Radio Blau Leipzig

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Text von Radio Blau:
Mehrere Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit weisen darauf hin, dass Befunde über und Proteste gegen Gentrfizierungsprozesse staatlicherseits als Sicherheitsproblem wahrgenommen, beobachtet und behandelt werden. Gentrifizierung zwischen Etablierung in der öffentlichen Debatte und Ausgrenzung als „linksextremismistisch“? Bezugnehmend auf den Artikel auf seinem Blog http://gentrificationblog.wordpress.com sprachen wir mit dem Soziologen Andrej Holm über diese Tendenzen.

Anarchismus in Tschechien

Anarchistisches Radio Berlin – 11.8.12

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Text vom Anarchistischen Radio Berlin:
Basierend auf einem Interview von 2011 und Informationen von Anfang 2012 bieten wir in diesem gebauten Beitrag einen Überblick über die Entwicklung der anarchistischen Bewegung in Tschechien seit dem Ende des Ostblocks, mit einem speziellen Fokus auf die mehr als 15-jährige Geschichte der Tschechoslowakischen Anarchistischen Föderation (CSAF).

Libertärer Podcast – Dezemberrückblick 2012

Anarchistisches Radio Berlin – 2.1.12

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Text von Anarchistisches Radio Berlin:
Mit einem Tag Verspätung bringen wir euch mit dieser 23-minütigen Sendung einen Rückblick auf verschiedene Themen aus dem Vormonat. Dazu gehören:
* Black bloc – white riot: Debatten in der US-amerikanischen Linken seit Seattle (z.B. Antirassismus)
* Sozialer Protest in Spanien und seine aktuellen Perspektiven
* Kristina Schroeder, die Bundeszentrale für politische Bildung und die Extremismuskeule
* Schlussrubrik: Wo herrscht Anarchie?
Ein Beitrag zu Slowenien ist noch in der Mache und wird hoffentlich im Laufe dieser Woche bereitstehen. Bis dahin möchten wir euch auf die Infos beim Forum deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA) verweisen. Das Ganze ist fertig gebaut, mit Eingangs-Jingle, An- und Abmoderation.
Viel Spaß!
ps.: Da sich das Projekt noch in der Experimentierphase befindet, sind wir besonders an Feedback und weiteren Ideen interessiert, sowohl was das Konzept an sich angeht als auch Nachrichten, die sich für die kommenden Monatsrückblicke eignen könnten.
Schreibt uns daher direkt an: aradio-berlin-at-riseup(.)net

Alcatraz – im Herzen Italiens

Breitengrad – Bayern 2 – 8.9.12

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Text von Breitengrad: 440 Hektar groß ist die ungewöhnlichste Insel Italiens: eine grüne Oase, die Jacopo Fo, der Sohn des Nobelpreisträgers Dario, in Umbrien geschaffen hat. Er nennt sie „Libera Università di Alcatraz“ – kein Gefängnis, sondern ein Mittelding zwischen Utopia, Ökoreservoir und italienischer Lebenslust. Ungewöhnliche und sehr sinnvolle Regeln gelten hier: Gutes Benehmen steht an erster Stelle. „Gewalt ist sinnlos und auch noch unangenehm“, heißt es in den Statuten von Alcatraz. „Spaghetti sind gut, können aber verbessert werden“. „Auch Ameisen haben ihre Rechte“. Und: „Stürzen wir uns in kleine Kämpfe, die wir schnell gewinnen. Die leichten Siege sind die besten.“ In Alcatraz kann man alternative Ferien machen, ins Theater gehen, durch die Wälder streifen und vor allem hervorragend essen. Und das alles mit einem wohltuenden Schuss Anarchie

Herrschaftsfrei.org im Gespräch mit Bernd Drücke

herrschaftsfrei.org

abhörbar

Allgemeiner Text von herrschaftsfrei: Der Herrschaftsfrei.org-Podcast besteht aus einem Zwiegespräch zwischen freiheitlich gesinnten Menschen. Der Podcast soll einerseits bilden, indem ausführlich über den Anarchismus gesprochen wird; andererseits soll er auch die (zu oft vernachlässigte) Persönlichkeit des Gastes genauer darstellen. Der Hörer soll menschlich und thematisch profitieren. Langfristig soll der Podcast von den Hörern mitgestaltet werden, indem interessante Persönlichkeiten und passende Themengebiete vorgeschlagen werden. Natürlich freue ich mich auch jetzt bereits über jedes Feedback (soesoe (ät) gmail (dot) com)!

„Es gibt einen bedeutenden Aufschwung des Anarchismus“ Gabriel Kuhn nach St. Imier

Deutschlandradio Kultur – 9.8.2012

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Text vom Deutschlandradio Kultur: Die Anhänger des Anarchismus, die sich derzeit in der Schweiz treffen, haben einen schlechten Ruf: Sie gelten als gewaltbereite Chaoten. Dabei hätten heutige soziale Bewegungen viel von dieser politischen Strömung übernommen, meint der Schriftsteller Gabriel Kuhn.




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