Archiv der Kategorie 'Allgemein'

Emiliano Zapata – Nicht auf den Knien leben

radioWissen – Bayern2 – 8.8.16


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Text von radioWissen:
Nahezu ein Jahrzehnt kämpfte Emiliano Zapata in Mexiko für die Rechte der unteren Schichten und erzielte erstaunliche Erfolge. Sein gewaltsamer Tod am 10. April 1919 machte Zapata zum Mythos. Autor: Herbert Becker

Interview mit Rupert Neudeck von Cap Anamur

Eins-zu-Eins – Bayern 2 – 1.6.2016

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Text von Bayern 2:
Das Thema Flucht zog sich schon immer durch sein Leben: Im August 1979 stach Rupert Neudeck erstmals mit der Cap Anamur in See. Seine Mission: Die Rettung der vietnamesischen „boat People“. Am Dienstagmorgen, den 31. Mai 2016, ist Rupert Neudeck an den Folgen einer Herzoperation gestorben.

Die „angebliche“ Indianerverfolgung in Paraguay

Das Feature – Deutschlandfunk- 26.4.16

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Text vom Deutschlandfunk:
In Paraguay putschte sich 1954 der deutschstämmige Diktator Alfredo Stroessner an die Macht. 35 Jahre lang ließ er Widersacher unterdrücken: landlose Bauern, Kommunisten und demokratische Parteien. 1972 rüttelte ein deutscher Ethnologe die Weltöffentlichkeit auf und berichtete von Menschenjagden auf die Aché-Indianer.

Interviews on Human-Nature-Relationship

For the ones who are interested in human-animal-relations, natureculture-discourse and related topics, I want to draw your attention to a serious of interviews done by the „New books in Anthropology“-Podcast-Series.

Four key-writers gave one-hour-interviews on their latest books. All of them made me think a lot and gave me great new impulses.

Anna Tsing: The Mushroom at the end of the world – On the possibility of life in capitalist ruins

Thom van Dooren: Flight Ways – Live and loss at the edge of extinction

Eduardo Kohn: How forests think – Toward an anthropology beyond the human

Eben Kirksey: The multispecies salon

Hope you are all well.

Interview mit Laurie Penny

Zündfunk Generator – Bayern2 – 10.4.16


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Text vom Generator:
Feministin, Antikapitalistin, Nerd: Die britische Autorin und Bloggerin Laurie Penny ist für ihre politischen Essays bekannt. Jetzt hat „die wichtigste feministische Stimme“ Science-Fiction geschrieben. Hilft das bei der „Meuterei“ gegen Patriarchat und Kapitalismus?

Interview No Border Kitchen Griechenland / Mazedonien / Samos

FSK Hamburg – 14.1.16

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Text vom FSK:
ein Interview zu der Situation an der griechisch-mazedonischen Grenze, der Repression seitens des griechischen Staats und einem Refugee-Squat in Thessaloniki

Uwe Dick – Sauwaldprosa

Hörspielpool – Bayern 2

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Text vom HörspielPool:

Die Sauwaldprosa von Uwe Dick erschien erstmals 1976 und wurde in den folgenden Jahren in sechs weiteren Ausgaben als work in progress vom Autor ständig erweitert und ausgebaut. Das Wortwurzelwerk eines poetischen Rebellen wider alle Hierarchien – Dichtung des Zorns und Lachstaunen, Grobiansidiotikon und subtile Wortkunst – speist eine Waldkabbala, deren Magischer Surrealismus das Innviertel zum Inniversum potenziert. Uwe Dick steht für Sprache, nicht für Schreibe. Er glaubt an die Optimierung des Denkens durch Witz, sucht und erreicht – stets auf der Lauer nach dem Unvorhersehbaren – die Radikalisierung des Augenblicks, und denkt – bildmächtig von kindauf – in Stimmen. Insofern ist das Radio der ideale Raum für seine unverwechselbaren AudioVisionen. Dass die Sauwaldprosa so gut wie alle literarischen Genres – Roman, Essay, Krimi, Märchen, Reportage, Stachelrede, Poly-, Dia- und Monolog, Brief, Tag- und Nachtbuch, Epigramm pp. – vereinigt, ist eine Konsequenz der Maxime: „Vielfalt statt Einfalt, bitte!“ Wem das – im Hörspiel wie im Buche – „zu viel“ ist, dem gilt Uwe Dicks Zärtlichkeit: „Jeder ist seines Glückes Hufeisen am eigenen Kopf“. Auch: „Die wenigsten kommen blöde zur Welt. Sie werdens dann nur. Aus Bequemlichkeit“.

Mit Marisa Burger, Uwe Dick, Peter Fricke, Eisi Gulp, Sophia Siebert, Hanns Zischler / Komposition: Gunnar Geisse / Regie: Michael Lentz / BR 2012 / Länge: 51’49

Georg Elser – Ein Dorf und sein einsamer Held

RadioWissen – Bayern2 – 31.12.2015

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Text von RadioWissen:
Am 8. November 1939 scheiterte der Schreiner Georg Elser im Münchner Bürgerbräukeller mit einen Anschlag auf Adolf Hitler. In seinem schwäbischen Heimatort Königsbronn war man noch Jahrzehnte nach dem Krieg nicht stolz darauf.

Interview Thom van Dooren – Flightways: Life and Loss at the edge of extinction

New Books Network Seminar

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Text by the New Books Network Seminar:
Thom van Dooren’s new book is an absolute must-read. (I was going to qualify that with a “…for anyone who…” and realized that it really needs no qualification.) Flight Ways: Life and Loss at the Edge of Extinction (Columbia University Press, 2014) is a beautifully written and evocative meditation on extinction. The book offers (and implicates us in) stories about five groups of birds – albatrosses, vultures, Little Penguins, whooping cranes, and Hawaiian crows – that build upon one another and collectively enable us to explore and re-imagine what, where, and how extinction is, and why that matters. Van Dooren emphasizes the importance of storytelling to understanding and inhabiting the world, and the book’s five “extinction stories” each bring to life the entanglements of avian, human, and other beings to ask readers to consider a series of questions that can best be explored, understood, and engaged through attentiveness to these entanglements. “What is lost,” van Dooren asks, “when a species, an evolutionary lineage, a way of life, passes from the world?” How does this loss mean, and what does it mean, within the particular multispecies community formed and shaped by that way of life? And how might storytelling, conceived as an act of witnessing, help draw us into new relationships and accountabilities within our multispecies communities? Flight Ways is deeply concerned with the ethical questions that emerge – and that must be sustained – in the course of thinking through these crucial questions, and it is committed to moving us away from a position of human exceptionalism as we work with and inside of that ethical troubling. Deeply interdisciplinary, van Dooren’s book brings together approaches in animal studies and the environmental humanities, but it speaks to and from many more fields.

Interview Serdar Somuncu

Eins-zu-Eins Der Talk – Bayern 2 – 28.4.15

Serdar Somuncu, Kabarettist

„Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung“, findet Serdar Somuncu. Und deshalb provoziert er als „Hassprediger“ in seinen Bühnenshows ohne Rücksicht auf jegliche Regeln der politischen Korrektheit.

George Orwell: 1984

radioTexte – Bayern 2 – 22.11.14

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Text von radioTexte: Bildschirme, die gleichzeitig senden und aufzeichnen? Allgegenwärtige
Verkabelung, Dauerberieselung, Fernsteuerung? Wer heute „1984″ liest, entdeckt
neue Parallelen, neue Schnittmengen mit der Geschichte des Wynston Smith, der im
Ministerium für Wahrheit arbeitet und versucht, die Sprachregelungen und
totalitären Vorgaben des Systems zu unterlaufen, indem er ganz anachronistisch
ein Tagebuch führt.

Bruno Latour: Kosmokoloss. Eine Tragikomödie über das Klima und den Erdball

Hörspiel Pool – bayner 2 – 21.11.14

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Text vom Hörspiel Pool: Die Bewohner der Erde schlafen ruhig,
denn sie wissen kaum etwas über den Planeten, auf dem sie sich befinden. Sie
begreifen nicht, wie sehr das, was sie für den festen Rahmen ihrer Existenz
halten, ins Taumeln geraten ist. Sie weigern sich zu sehen, dass ihre Art, die
Erde zu bewohnen, zu einer ökologischen Krise geführt hat, die vielleicht nur
ein kleiner Teil der Menschheit überleben wird. „Kosmokoloss. Eine Tragikomödie
über das Klima und den Erdball“ thematisiert diese Kluft: die Diskrepanz
zwischen der Größe der Krise und der Fähigkeit der Menschen, sie wahrzunehmen
und zu verstehen. Die Kontroverse über den Zustand des Planeten entfaltet sich,
als die Erdbewohner aus ihren Träumen erwachen und sich auf den Weg zu einer
Baustelle machen, wo sich der Umriss einer riesigen Arche gegen den Himmel
abzeichnet: Gab es nicht schon immer feuchte Sommer und milde Winter? Oder haben
wir die Rückkoppelungsmechanismen der Erdoberfläche unwiderruflich
destabilisiert, und Gaia wird uns ertränken wie kleine Kätzchen? Wie sollen wir
mit den Monstern umgehen, die wir erschaffen haben? Warum kommt die
wissenschaftliche Debatte zu keinem Abschluss? Sollen wir auch ohne absolute
Gewissheit handeln? „Kosmokoloss“ zeigt die Welt des „Anthropozän“: eine Welt,
die von einer Spezies bewohnt und beschädigt wurde, die nun zusehen muss, wie
ihr drohendes Ende durch bunte PowerPoint-Präsentationen verkündet wird.
„Kosmokoloss“ ist das erste Theaterstück des französischen Philosophen und
Anthropologen Bruno Latour. Auf der Suche nach einer „neuen Eloquenz“ des
Politischen ist das Theater eine mögliche Form, um dem Missverhältnis zwischen
der Bedeutung der aktuellen Ereignisse und dem schmalen Repertoire der
Empfindungen und Gefühle, mit denen wir auf sie reagieren, zu begegnen. Die
französische Originalversion des Theaterstücks entstand 2011 in Zusammenarbeit
mit Frédérique Aït-Touati und Chloé Latour im Rahmen des Forschungs- und
Theaterprojekts „Gaïa Global Circus“.

Das Massaker von Unterdeschenried

Zeit für Bayern – Bayern 2 – 15.6.2014

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Text von Zeit für Bayern:
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges: Getrieben von SS-Leuten treten Häftlinge den Todesmarsch von Flossenbürg nach Dachau an. Viele werden erschossen. Der einzige, der das Massaker unverletzt überlebt, ist David Tennenbaum.

Terra Preta – Schwarze Erde für eine goldene Zukunft?

radioWissen – Bayern 2 – 17.07.2014

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Text von radioWissen:
Jährlich gehen auf der Welt riesige Mengen fruchtbarer Böden durch Erosion
verloren, der verbliebene Humus wird immer schlechter. Ist eine uralte, indigene
Methode der Kompostierung die Lösung?

Rainald Goetz: loslabern

radioTexte – Bayern 2 – 19.06.2014

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Text von radioTexte:
Loslabern über den Herbstempfang der FAZ in Berlin 2008. Eine Art monologisches Sprechen hebt an, es ist die Stimme des Autors, die zu
hören ist. Es ist die am Mikrofon stattfindende Wiederbegegnung bzw. Selbstkonfrontation mit dem eigenen, Monate zuvor entstandenen und mittlerweile ein Buchform vorliegenden Text, der seinen Anfang nimmt in der Beschreibung eines initiatorischen Moments, und zwar exakt des Moments, der von der Empfindung und Denkbewegung zur Schreibaktion führt.
„In einer Aufwallung von Direktheit und quasi sinnfreier Intentionalität hatte der Höllor, die Arme von sich werfend himmelwärts, ausgerufen: LOSLABERN: Traktat, Traktat über den Tod, über Wahn, Sex und Text, und, erheitert von diesem soeben durch ihn hindurchgefahrenen Expressivitätsereignis: Bericht!, der Herbst 2008!, dem davon Angestoßenen sofort stattgegeben und es geschehen lassen, dass da also LOSGELABERT würde, und dabei erzählt, wie ich, hier ja in Gestalt des Klagor noch, auf der Buchmesse 2008 bei Joachim Unseld auf dem Gang gestanden war, zu etwas vorgerückter Stunde schon, an dieser Ecke bei der Treppe, im Gespräch mit dem Schriftsteller Binswanger und dem Feuilletonredakteur Canetti, selbst schon etwas angetrunken, dadurch aber auch gesteigert animiert und verstärkt bei Sinnen, und wie es dort also zu diesen sofortistisch hochfahrenden Darlegungen über das LOSLABERN, eine entsprechend maximale Ethik der Schrift gekommen war, eine Moral des Schreibens, ich hatte in den Tagen zuvor diesbezüglich einige Notizen gemacht und war dadurch aktuell besonders besessen von diesen für mich verschiedene sehr existentielle Fragen lösenden Ideen, redete dadurch aber auch wie eingesperrt in diese Ideen daher, viel zu sehr gefesselt von ihnen, grotesk hysterifiziert durch sie“.
Es ist keine Autorenlesung, die im Studio aufgezeichnet wird. Aber auch kein dramatisches Sprechen, kein Inszenieren, kein verkünsteltes Adaptieren des LOSLABERN-Textes ins akustische Medium – und auch kein Hörspielmonolog. Die eigenen Interpretations- oder Rezitationsansätze des Autors und die im Studio gebotenen Möglichkeiten, in schmaler Differenz akustische Räume zu eröffnen, kennzeichnen das Konzept der Produktion LOSLABERN.

Schwere Unruhen und Counter Insurgency in den USA

Free Radical Radio – 14.08.2014

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Text von Free Radical Radio:
St. Louis Anarchists Speak on Ferguson Revolt (August 14, 2014)
Rydra & Doug interview Luca and Elsie, two anarchists from St. Louis who have been in and around the riots/revolt against the police murder of Michael Brown. They discuss the lead up to the riot, the militarization of the police, the peace police/left/liberal/church/non-profit’s attempt at containment, and much more.
Artikel zum Thema bei Linksunten Indymedia

Ein Prozess – Ein Land – Keine Gesellschaft – Viel NSU

Ein Prozess – Ein Land – Keine Gesellschaft – Viel NSU – 09.08.2014

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Text vom FSK:
Wöchentliche Sendung rund um den NSU-Prozess in München und NSU auf FSK. Die
Sendung vom 09.08.2014 mit einem ausführlichen Interview mit Robert Andreasch
vom a.i.d.a.-archiv zum aktuellen Prozessverlauf, mit einer Zwischenbilanz zur
Sommerpause des Prozess und zu den aktuellen bayrischen Verhältnissen:
rassistische Mobilisierung und dem Verbot vom Freien Netz Süd.

Leonhard Frank: Ein Kellner zieht zu Felde gegen den Krieg

radioTexte – Bayern 2 – 10.08.14

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Text von radioTexte:
Eigentlich ist Robert der unscheinbare Kellner eines Hotelrestaurants. Als er
Vater eines Jungen wird, dreht sich alles nur noch um Kinderzimmer und
Kinderspielzeug – Trommeln, Säbel, Schießgewehrchen. Alle Hoffnung wird auf den
Jungen projiziert. Er soll es einmal besser haben als die Eltern. 1914 kommt der
Krieg, der Sohn wird Soldat, und der Vater fragt sich verzweifelt, ob er versagt
hat. – In einem Kaffeehaus hatte Leonhard Frank 1916 die Idee zur Geschichte des
Kellners, die in einer großen Rede für den Frieden mündet und deutlich
expressionistische Züge trägt. Leonhard Frank war Pazifist, Sozialist und bei
der Revolution 1918 Mitglied des Arbeiter- und Soldatenrates in München. Ein
Schreinersohn aus Würzburg, ein „verbrannter Dichter“ 1933, der ins
amerikanische Exil ging und nach dem Krieg wieder in München lebte. Peter Fricke
liest die Antikriegsnovelle „Der Kellner“ von Leonhard Frank im Jahr 2014, 100
Jahre nach Ausbruch des 1.Weltkriegs.

Christine de Pizan – Visionäre Feministin des Mittelalters

radioWissen – Bayern 2 – 09.07.2014

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Text von radioWissen:
Die französische Denkerin und Schriftstellerin Christine de Pizan entwickelte
schon Ende des 14. Jahrhunderts die Vision einer Gesellschaft, in der Frauen
gleichberechtigt sind und nicht unterdrückt werden.

Überweisung mit „bin laden“

Der konkrete Fall – B5 aktuell – 5.5.2014

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Text von B5:
Es sollte nur ein Scherz sein: Ein junger Münchner überweist einem Freund Geld für einen Urlaub, schreibt in den Verwendungszweck unter anderem „bin laden“. Doch das hat Folgen.

Aufmerksam wurden wir auf den Fall durch den Telepolis-Artikel: Bayerischer Datenschutzbeauftragter kritisiert Überwachung von Überweisungen




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