Mitleid heischen als Methode – die neuen Bettler in deutschen Städten

Notizbuch – Bayern 2 – 18.12.13

Wir distanzieren uns von folgendem Text und lehnen die Vorurteile in dieser Sendung ab, finden diese aber gerade deswegen hörenswert:

Kritisch zuhören

Text vom Nozizbuch:
„Helfen Sie mir“, steht auf dem laminierten Blatt, das eine ältere Frau Passanten entgegen hält. Darauf: Fotos von weinenden Familien in Rumänien, die angeblich ihr Haus bei einem Hochwasser verloren haben. Der Pappbecher in ihrer Hand füllt sich mit Münzen. Was die Spender nicht wissen: Es gab überhaupt kein Hochwasser in Rumänien. Geschichten wie diese sind nicht die einzige Methode, wie organisierte Bettelbanden Mitleid heischen. Dennoch: Hinter jedem Bettler steckt eine Geschichte. Viele haben Schulden in ihrer Heimat, anderen wurde Arbeit in Deutschland versprochen. Doch stattdessen übernachten sie in Autos und werden – teils unter Gewaltanwendung – in die Fußgängerzone geschickt, wo sie die Hand aufhalten sollen. Christiane Hawranek hat Streetworker, Polizisten und Schleierfahnder begleitet und mit Bettlern gesprochen.

Gerne möchten wir hingegen auf die Bettelzeitung des Münchner B-art Kollektivs verweisen.





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