Archiv für Oktober 2013

NOlympia 2022

Zündfunk Interview – Bayern 2 – 8.10.13

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Text vom Zündfunk:
Am 10. November sollen die Bürger darüber abstimmen, ob München wieder als Olympiabewerber 2022 ins Rennen geht. Da die Bürger mit den Wahlunterlagen nur Pro-Argumente serviert bekommen, lassen wir die Gegner zu Wort kommen: Professor Dominik Siegrist, Präsident der internationalen Alpenschutzkommission und Christian Hierneisen vom Bündnis Nolympia.

Longo Mai Ausstellung: Die Utopie der Widerspenstigen

Radio Dreyeckland Freiburg – 28.10.13

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Text von Radio Dreyeckland:
Im Rahmen der Ausstellung „Die Utopie der Widerspenstigen“ über die 40 Jährige Geschichte von Longo Mai diskutieren am 29. Oktober die Philosophen Stefan Brodbeck und Hans Saner über die Frage «Ist Utopie eine Laune oder eine Notwendigkeit?» mit Hannes Reiser von Longo maï und dem Publikum. Leitung: Nadine Reinert. Im Vorfeld haben wir uns mit dem Büro von Longo Mai in Basel unterhalten.

LEERgang vom Leerstandsmelder

FSK Hamburg

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Text von FSK:
Podcastversion des Diskussionsabends vom LEERgang – der Kongress von leerstandsmelder.de vom 22.03. bis 24.03.2013 im Gängeviertel Hamburg. Am ersten Abend des Kongresses referierten Prof. Dr. Bernd Belina („Ware Wohnraum“) sowie Michael Ziehl („Leerstand und Nutzen“) und diskutierten mit dem Publikum. In dem Ankündigungstext zu den beiden Vorträgen heißt es:
„Ware Wohnraum“
Vortrag von Prof. Dr. Bernd Belina (Goethe Universität Frankfurt, Institut für Humangeographie)
Wie funktioniert der Wohnungsmark im Kapitalismus? Warum kommt es trotz Wohnungsknappheit zu Leerstand? Und was macht Immobilien als Anlage so besonders? Diese und weitere Fragen zur städtischen Entwicklung werden aus humangeografischer Sicht beleuchtet.
„Leerstand und Nutzen“ (ab 44:10 min.)
Vortrag von Michael Ziehl (leerstandsmelder.de / Buchautor von „second hand spaces“)
Wem nutzt Leerstand? Wie ließe sich Leerstand alternativ nutzen? Und wem nutzt die Nutzung ungenutzter Immobilien? Diesen Fragen wird aus stadtgesellschaftlicher Perspektive und anhand einer immobilienwirtschaftlichen Analyse der Daten von Leerstandsmelder.de für Hamburg nachgegangen.
Zu dem Kongress heißt es in dem Ankündigungstext:
Städte sind voller Leerstand. Gleichzeitig suchen viele Menschen nach bezahlbaren Wohnungen, Arbeitsräumen und Orten um Ideen auszuprobieren. Doch beides findet nur schwer zusammen. Das hat viele Ursachen, die es abzubauen gilt, denn Leerstand bedeutet die Verschwendung städtischer Ressourcen. Gleichzeitig bietet er eine Chance um unsere Städte sozial gerechter und nachhaltiger zu gestalten.
Daher gibt es seit Dezember 2010 leerstandsmelder.de. Inzwischen wird die Internet-Plattform nicht nur in zehn deutschen Städten von lokalen Initiativen betrieben, sondern hat auch den Sprung nach Österreich und die Schweiz gemacht und sich so zu dem Leerstands-Netzwerk im deutschsprachigen Raum entwickelt. Das ist Anlass genug, um die verschiedenen Betreiber-Initiativen kennenzulernen und Erfahrungen auszutauschen, Expert_innen zu den Ursachen von Leerstand anzuhören und darüber zu diskutieren, sowie gemeinsame Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten und die Zukunft von Leerstandsmelder.de zu planen.

Die Goldenen Zitronen bei Beatpunk

Beatpunk – 4.10.13

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Text von Beatpunk:

Am letzten Freitag ist auf Buback die neue Platte der Goldenen Zitronen mit dem Titel »Who’s bad?« erschienen. KP Flügel traf Ted Gaier, Mense Reents und Schorsch Kamerun in den Räumen ihres Labels mitten in Hamburg St. Pauli und fragte zurück. Zwischen CAN, DAF und RAF oder oh shit, wer kapiert das?
Das Gespräch beginnt mit dem Gentrifizierungsthema, das in Hamburg seit Jahren sattsam bekannt ist und immer mehr Städte ergreift. Die Frage nach Raum, Auf‑ und Abwertung, Investorenprojekten und Umstrukturierung durchzieht auch das Album. Beim Hören dachte ich nicht allein an die aktuellen Debattenorte in Hamburg: nicht nur an den geplanten Abriss der so genannten »Essohäuser« und mögliche Auseinandersetzungen um die weitere Zukunft der »Roten Flora«. Vielmehr, so meine Interpretation, könnte »Who’s Bad« als fulminant-energischer Soundtrack zum Nichtfunktionieren der »Recht auf Stadt«-Bewegung verstanden werden.
Etwas irritiert und überrascht antwortet Ted Gaier auf mein Nachhaken, dass es Songs wie ihr Agitprop-Stück für die »Essohäuser« möglicherweise nicht bedürfte, wenn so etwas wie das »Recht auf Stadt«-Netzwerk funktionieren würde: »Na ja, das wäre ja die Behauptung, dass es das gar nicht braucht, kulturelle Unterstützung für politische Inhalte.« Und weiter: »Na gut, Songs braucht es. Wenn man sie hat, ist schon mal besser, als wenn man sie nicht hat.« In den USA wäre die Yippiebewegung ohne MC 5’s »Kick out the Jams« auch nicht so geil gewesen. Dem ist nicht zu widersprechen… Ted Gaier führt das Gespräch weg von Hamburg und weg von den öde und verschlagwortet geführten Diskussionen in dieser Stadt.
Das gefiel mir. Da kann man weiter machen. Ich sprang zum schönen Satz aus dem Pressetext, dass die neue Platte da ansetzen würde, wo Can, DAF und RAF aufgehört haben – als es gerade anfing, interessant zu werden. Das mach ich jetzt auch. Das Interview, das ich für die Radio-FSK-Sendung »neopostdadasurrealpunkshow« geführt habe, könnt ihr Euch hier vor der Ausstrahlung in voller Länge anhören.

Der Computer kann alles (im September): NSA, Überwachung, Mikrobloggin in China

Der Computer kann alles – Freies Sender Kombinat Hamburg (FSK) – 29.9.13

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Text von Der Computer kann alles:
Der Computer kann alles im September 2013 eine Stunde lang über die Entwicklungen in Sachen NSA-Vollüberwachung: Der GHCQ besuchte den Guardian, Festplatten wurden zerstört und der Ehemann des Guardian Journalisten Greenwald wurde auf Grundlage von Antiterrorgesetzen stundenlang am Flughafen festgehalten. Merkwürdige deutsche Reaktionen zum Überwachungsskandal und Methoden der Selbstverteidigung, Gefühle der Hilflosigkeit und Momente der Verunsicherung angesichts der Willkür entgrenzter Verfolgung. Außerdem:
Mikroblogging in China und eine Kampagne gegen „Gerüchte“.

Schultag mit Schlapphut. Der Verfassungsschutz gibt Unterricht

Zündfunk Generator – Bayern 2 – 22.9.13

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Text vom Generator:
Die Verfassungsschutzbehörden haben ihren Aufklärungsauftrag in den letzten Jahren deutlich ausgeweitet. Ralf Homann zeichnet die Entwicklung vom Schlapphut zu einem Art Fachlehrer für Extremismus nach und trifft Kritiker.

Ein Fest gegen die BRD – Die Münchener Jugendrevolte „Freizeit 81″ und ihre Folgen

radioFeature – Bayern 2 – 13.7.13

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Text von radioFeature:
Frühe 80er Jahre: Hausbesetzungen und „Chaostage“ in der BRD, Punk und No-Future-Lebensgefühl auch in München. Einige Jugendliche nennen sich ‚Freizeit 81‘, üben spontan Widerstand gegen das „System“ und zahlen einen hohen Preis.

Elfriede Jelinek: Rechnitz

Hörspiel Pool – Bayern 2

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Text vom Hörspiel Pool:
Am 24. März 1945, dem Samstag vor Palmsonntag, treffen in Rechnitz etwa 200 vornehmlich jüdische Gefangene ein, die aufgrund ihres Erschöpfungs- oder Krankheitszustandes nicht mehr zu Zwangsarbeiten herangezogen werden können. Auf dem nahegelegenen Schloss Rechnitz veranstalten Graf Ivan von Batthyány und seine Frau Margit, geborene Thyssen-Bornemisza, an diesem Abend ein Gefolgschaftsfest für die örtlichen Nazi-Führung. Gegen 23 Uhr rekrutiert der Ortsgruppenleiter Franz Podezin eine 14- oder 15-köpfige Gruppe unter den Festteilnehmern zur Liquidierung der arbeitsunfähigen Gefangenen. Kaum zwei Stunden ist die Gruppe vom Fest abwesend, dann kehrt sie von ihrer Tat zurück und feiert mit den anderen Gästen bis in die frühen Morgenstunden weiter. Keine vier Tage später wird Rechnitz von der Roten Armee eingenommen. Von den Teilnehmern an der Massenhinrichtung werden später lediglich zwei zu einer kurzen Haftstrafe verurteilt, alle anderen können sich entweder durch Flucht einer Verurteilung entziehen, oder werden, wie der Graf und die Gräfin, niemals belangt. Bis heute sind die Überreste der Ermordeten verschwunden.




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