Archiv für September 2013

Michel Foucault – Was macht Macht?

radioWissen – Bayern 2 – 11.9.13

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Text von radioWissen:
Der französische Philosoph Michel Foucault ist einer der einflussreichsten kritischen Denker der Moderne. Ihn interessierte, wie Macht entsteht, wozu sie benutzt wird und was sie aus Menschen machen kann.

Libertärer Podcast – Augustrückblick 2013

Anarchistisches Radio Berlin –

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Inhalt:

* Eine missverstandene Gruppierung?
* Neues zum Hungerstreik der Gefangenen in Kalifornien
** Berichte von Gefangenen zur Situation:
http://prisonerhungerstrikesolidarity.wordpress.com/
* Ergaenzungen zum Wahl-ABC der ARD
** Webseite der Kampagne „Aufs Kreuz gelegt“: http://antiwahl.noblogs.org/
* 150 Jahre SPD: http://150-jahre-spd.net/
** Teaser für die Demo (Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=DTQJHVgN150)
** Dokumentation der Demo (Youtube:
http://www.youtube.com/playlist?list=PLprZlS7iZZSXqVxcw9WuZ_e4Udaijv-kV)
* Bewegte Geschichte: Der anarchistische Kongress von 1907
* Wo herrscht Anarchie?
* Libertärer Linktipp: Calais Migrant Solidarity:
http://calaismigrantsolidarity.wordpress.com/

Länge: 30 Minuten

Viel Spaß!

Euer A-Radio Berlin

Lesung: „Ein Manifest für Cyborgs“ von Donna Haraway

Freies Senderkombinat Hamburg (FSK) – 25.9.13

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Skript vom FSK:
„Ein Manifest für Cyborgs“ von Donna Haraway : Feminismus im Streit mit den Technowissenschaften
Vom FSK-Büro aus schauen wir auf eine von der Re(h)tro-Radiogruppe mit Auszügen aus dem „Manifest für Cyborgs“ bemalte Wand. Zwischen den Sendungen wundern wir uns regelmäßig, warum nur so wenige feministische Debatten hier und heute auf dem Stand dieses Aufsatzes von 1985 sind. Daraus entwickelte sich die Idee, den mittlerweile klassischen, post-kolonialistischen, ironischen, feministischen Mythos als deutsche Audioversion für FSK zu produzieren. Die knapp dreistündige Lesung erfolgt mit der freundlichen Genehmigung der Autorin und des Verlages. Ihr hört die deutsche Übersetzung von Fred Wolf, die sich z.B. in dem Sammelband: Donna Haraway: „Die Neuerfindung der Natur: Primaten, Cyborgs und Frauen“, 1995 im Campus Verlag erschienen, findet. Zunächst herausgebracht unter dem Titel: „A Cyborg Manifesto – Science, Technology, and Socialist-Feminism in the Late Twentieth Century“ in Socialist Review 80, 1985. Aktueller denn je scheint beispielsweise Haraways Forderung,Dämonisierung von Technologie zurückzuweisen, diese und ihre Folgen aber nicht als Schicksal hinzunehmen, sondern kenntnisreich zu gestalen:
„Sowohl Schimpansen, als auch Artefakte machen Politik, warum sollten gerade wir darauf verzichten?“ (ebd. S. 18)
Haraways, wie sie es selbst nennt, ironische, blasphemische Treue für Feminismus und Sozialismus, ihre internationale Weitsicht und umfassende Kenntnis interdisziplinärer Theorien berührt uns durch ihre tief-ernste Parteinahme für Cyborgs. Mit all seinen enttarnten Ecken, durch die der Fließtext entlang der Fliehkraft hindurch läuft, ist uns das Cyborg-Manifest ein umständlich-freudvolles Lesevergnügen. Obwohl wir uns auf Affinität statt Identität freuen und auch eine Gemeinschaft ohne Totalität gerne anstreben würden, ist uns nicht selten bei der Besichtigung der altbekannten Orte der Biopolarität und Dichotomie und des Dualismus selbst die Dialektik abhanden gekommen.
Schaut gerne in das FSK-Programmheft transmitter nach der begleitenden Diskussionssendung, in der wir uns immer weiter in den Text verstricken werden.
Wer diesen Text gedruckt nachlesen möchte, sei auf die genutzte Ausgabe verwiesen: http://www.campus.de/buecher/wissenschaf… , eine Fassung in englischer Sprache befindet sich frei im Netz http://www.egs.edu/faculty/donna-haraway…

Bernd Drücke über den Antifaschisten Paul Wulf und „Münsters Geschichte von unten“

Stadtradio Münster – 27.9.13

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Text vom Stadtradio Münster:
Paul Wulf (1921 – 1999) war ein Münsteraner Antifaschist, Anarchist und Bewegungsaktivist. 1938 wurde er von den Nazis als „Lebensunwerter“
zwangssterilisiert. 1991 erhielt Paul Wulf für seine Aufklärungsarbeit und seine antifaschistischen Ausstellungen das Bundesverdienstkreuz. Bis zu seinem Tod blieb er eine wichtige Stimme auch der 350.000 Menschen, die in der Zeit des Nationalsozialismus zwangssterilisiert worden waren.
Für die „skulptur.projekte.münster 07″ hat die Frankfurter Künstlerin Silke Wagner zusammen mit dem Münsteraner Umweltzentrum-Archiv e.V. das Projekt „Münsters Geschichte von unten“ entwickelt. Es besteht aus der Internetseite www.uwz-archiv.de und der 3,40 Meter großen Paul-Wulf-Skulptur auf dem Servatiiplatz Münster. Dr. Bernd Drücke (Freundeskreis Paul Wulf) hat als Mitglied des UWZ-Archiv-Vereins das Projekt zusammen mit Silke Wagner konzipiert und die Texte für Skulptur und Homepage geschrieben. Am 4.
September 2013 führte Klaus Blödow vom Medienforum Münster mit ihm das folgende Interview zur Geschichte Paul Wulfs und der Skulptur.

Thomas Wolfe: Oktoberfest – Munich almost killed me

radioTexte – Bayern 2 – 17.9.13

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Text von radioTexte:
„München hat mich beinahe umgebracht“, schrieb der Bier- und Blondinenfreund und Autor Thomas Wolfe 1928. Sein Besuch des legendären Oktoberfests endete mit einer gebrochenen Nase. Ein Bericht über Festbier, Tracht und Prügel, gelesen von Udo Wachtveitl Der bekennende Blondinen- und Bierfreund Thomas Wolfe besuchte 1926 die Wiesn und war von München und der Liberalitas bavariae tief beeindruckt. Ein Jahr später besuchte der amerikanische Nobelpreisträger und Bonvivant erneut die bayerische Biermetropole und das Oktoberfest. Doch dieses Mal blieb es auf der Festwiese nicht nur bei der von ihm so geschätzten Bierseligkeit.

Milchviehhaltung

Radio Blau Leipzig – 21.9.13

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Text von Radio Blau:
interview mit andrè gammerschlag von den tierberfreiern anläßlich des „schulmilchtages“ zu den haltebedingungen in der milchindustrie. nur 2-5% der kühe stehen auf der weide; der rest fristet sein gesamtes leben im stall. kühe werden künstlich dauerschwanger gehalten, damit sie milch geben. kälber werden ihnen dann sofort weggenommen und zur fleischverwertung gemästet. viehhaltung ist laut FAO eine der größten umweltproblematiken…

Kropotkin und die Frage der sozialen Verantwortung

SWR 2 – 30.6.13

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Hinweis auf die Sendung vom A-Radio Berlin:
„Erneut präsentierte der Autor und Radiomacher Rolf Cantzen („Weniger Staat – mehr Gesellschaft. Freiheit, Ökologie, Anarchismus“) am vergangenen 28. Juni 2013 eine Sendung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu einem der anarchistischen Klassiker*innen: Im Beitrag bei SWR2 geht es um Peter Kropotkin (1842 – 1921), dem Begründer des sogenannten „Anarcho-Kommunismus“ oder „anarchistischen Kommunismus“.“

Interview mit dem Autor und Anarchisten Ilija Trojanow

Radio Helsinki Graz – 21.3.13

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Text von Radio Helsinki:
Ilija Trojanow (Autor von „Der Weltensammler“) im Interview mit Radio Helsinki. Ein Gespräch darüber, wie man am besten recherchiert (bis min 5), welche unterschiedlichen Zugänge zum Anarchismus es gibt und warum hierarchiefreies Leben anstrebbar ist.

Die Revolution in Ägypten

Anarchistisches Radio Berlin – 15.7.13

leicht veraltet, aber trotzdem nachhörbar

Text vom A-Radio:
Ägypten ist vielen bekannt als Urlaubsland mit denn mysteriösen Pyramiden von Gizeh und den zauberhaften Wüstenoasen sowie Sonne, Strand und fabelhaften 24 Grad. Im letzten Winkel der Wüste treibt der Wind Plastiktüten vor sich her und in Kairo spürt man auf der Haut und in der Nase wie schadstoffbelastet die Luft ist. Autoabgase, Industrieschlote und Abfall, der nur zum Teil abtranspotiert wird und dessen Reste in der Straße verrotten und verbrannt werden, bilden eine giftige Mischung – und irgendwie stört es niemand. Bevölkerungsexplosion, Wirtschaftsmiseren, Korruption in den Ämtern, Landenteignungen, Nahrungs- und Treibstoffmangel sind Probleme, welche die Menschen beschäftigen. Schon 1993 warnte die United States Agency for International Development vor den sich verschlechternden Lebensbedingungen in Ägypten. 2004 kam es zu den ersten offenen Demonstrationen gegen Mubarak und sein Regime, im April 2008 zum ersten Generalstreik des Landes und 2011 zur Revolution, welche den Sturz von Präsident Muhammad Husni Mubarak zur Folge hatte. Das Militär übernahm die Führung des Landes und ein neuer Präsident Mohammed Mursi wurde gewählt, welcher das Land erneut unterdrückte. Auch gegen ihn und seine Handlanger wehrte sich die Bevölkerung. So wurde Mursi am 3. Juli vom Militär abgesetzt, um die härter werdenden Auseinandersetzungen in der Bevölkerung zu beschwichtigen. Welche Rolle dabei der BlacBloc, die Anarchist*innen und die Frauenbewegungen spielten, wie es zu der ersten Revolution kam und mit welchen Problemen in Ägypten zu kämpfen ist, probieren wir in knapp mehr als einer Stunde Sendung so gut es uns möglich ist, zu beleuchten.

„Behandelt uns wie Menschen“ – Drei Flüchtlinge erzählen ihre Geschichte

Zündfunk Langstrecke – Bayern 2 – 27.7.13

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Text vom Zündfunk:
50 Asylbewerber treten in München in den Hungerstreik – und plötzlich interessiert sich für kurze Zeit ganz Deutschland für die Lebensbedingungen von Flüchtlingen hier. Der Zündfunk lässt drei von ihnen ihre Geschichte erzählen. Einen Monat nach dem Hungerstreik lassen wir drei Flüchtlinge erzählen, warum sie nach Bayern kamen und wie es ihnen hier ergangen ist. Da ist Cliff, der als Kindersoldat in Uganda zusehen musste, wie seine Mutter bei lebendigem Leibe verbrannte. Seit zehn Jahren verbringt er seine Tage in einer beengten Asylbewerberunterkunft, wo er zur Behandlung seines Traumas statt einer Therapie nur Psychopharmaka bekommt. Da ist Houmer, der im Iran an der Grünen Revolution beteiligt war und nach seiner Flucht vor dem Regime hier in Deutschland für die Rechte von Flüchtlingen kämpft. Auch am Hungerstreik war er beteiligt. Da ist aber auch Lina, die als Minderjährige allein aus Afghanistan kam und dank gezielter Förderung nun gerade ihre Ausbildung als Zahnarzthelferin abgeschlossen hat.

Genrifizierung und Andrej Holm

Küchenradio – 14.3.10 & 21.7.10

„Gentrifizierung nachhören“

Text vom Küchenradio:
Andrej Holm, Stadtsoziologe an der Uni Oldenburg, war schon mal im Küchenradio. Damals ging es ausschlielich um das jahrelange und von vielen Absurditäten geprägte Verfahren der Bundesanwaltschaft gegen ihn. Dieses Verfahren wurde jetzt nach vier Jahren eingestellt. Anlass, uns wie versprochen einmal ausführlich Andrejs eigentlichem Thema zu widmen: der Gentrifizierung. Bei einem kleinen Spaziergang durch den Prenzlauer Berg erläutert Andrej die vier Phasen der Gentrifizierung dieses Stadtteils und sagt auch, was dem nächsten Hypestadt-Quartier bevor steht (Neukölln) und wie es sich vom P-Berg unterscheidet. Freuen uns wie immer auf Eure Kommentare. Viel Spa.

UND:

„Andrej Holm nachhören“

Text vom Küchenradio:
Andrej Holm ist Stadtsoziologe an der Uni Oldenburg und lebt in Berlin. Die Bundesanwaltschaft ermittelt seit zweieinhalb Jahren gegen ihn wegen Verdachts auf Mitgliedschaft in einer kriminellen (lange: terroristischen) Vereinigung. Andrej erklärt, wie das alles kam, was Verhaftung, Gefängnis und die berwachung seines Lebens mit ihm gemacht haben und welche Lehren zu ziehen sind für das Verhältnis von Staat und Bürgern.

Interview mit einem Vertreter des „Refugee struggle for freedom“ aus München

Nachmittagsmagazin für subversive Unternehmungen – Freies Sender Kombinat Hamburg (FSK) – 4.9.13

hier zuhören

Text von FSK:
Die Münchener Polizei hat zum wiederholten Mal Teilnehmer*innen der Flüchtlingsproteste drangsaliert. Diese haben daraufhin Schutz im DGB-Haus gesucht und harren dort derzeit aus. Mit einem Vertreter der Protestierenden haben wir uns über den Protest der Refugees und ihre Ziele unterhalten. Er schildert Erfahrungen mit gewalttätigen Polizeiübergriffen, deren formaler Anlass meist angebliche Verstöße gegen die rassistische „Residenzpflicht“ sind.

Smartphone Spionage – Das Abhörgerät in der Hosentasche

radioWissen – Bayern 2 – 23.8.13

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Text von radioWissen:
Smartphones stecken mittlerweile bei Millionen Menschen in der Hosentasche. Was kaum einer weiß: Sie sind auch das perfekte Werkzeug für Überwacher. Denn sie haben alles, was sich Big Brother wünschen könnte

You porn, my porn

Zündfunk Generator – Bayern 2 – 13.4.13

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Text vom Zündfunk:
Porno ist überall, mehr denn je: Besonders im Netz kommt man an erotischen Angeboten kaum vorbei. Kathi Grünhoff und Christian Schiffer setzen sich mit Pornografie auseinander. Pornografie ist so allgegenwärtig wie noch nie in der Geschichte der Menschheit. Das Internet konfrontiert auch den User ohne pornografisches Interesse mit sekundären und primären Geschlechtsorganen, auf vielen Seiten buhlen Webcam und andere Erotikangebote um Aufmerksamkeit. Statt mit rotem Kopf in der Videothek oder im Sexshop stehen zu müssen, bekommt der Konsument über das Netz die erregenden Bilder und Videos direkt nach Hause geliefert. Das wirkt sich auch auf die Arbeitsbedingungen der Darstellerinnen und Darsteller aus: Sie werden nicht mehr von großen Produktionsfirmen unter Vertrag genommen, sondern vermarkten sich zunehmend selbst. Es entsteht ein Wettbewerb um die niedrigsten Preise und die ausgefallensten Praktiken, manchmal verschwimmt sogar die Grenze zwischen Pornografie und Prostitution. Der Zündfunk enthüllt das Geschäft, das Lust macht, und setzt es einem weiblichen und einem männlichen Blick aus.




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