Im Auge des Betrachters. Vom Sinn und Unsinn der Kameraüberwachung

Zündfunk Langstrecke – Bayern 2 – 20.10.2012

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Text von der Zündfunk Langstrecke:
Man findet sie an Plätzen und Bahnhöfen, in Hauseingängen und Einkaufszentren: Überwachungskameras sind inzwischen so selbstverständlich geworden, dass sie kaum noch auffallen. Aber heißt das auch, dass wir uns mit ihnen abfinden sollten? Bringen die Kameras tatsächlich mehr Sicherheit, wie ihre Befürworter behaupten? Oder verkörpern sie nicht die Augen von Big Brother, die uns Meter für Meter unserer Privatsphäre berauben? Zündfunk-Reporterin Laura Freisberg – eigentlich Gegnerin jeglicher Überwachung – kam jedenfalls ganz schön ins Grübeln, als ihr neulich die Zeitung aus dem Briefkasten gestohlen wurde. Voller Empörung wünschte sie sich da instinktiv eine Kamera herbei, um den Dieb zu überführen. Brauchen wir also doch eher mehr als weniger Überwachung? Um sich ein Bild vom Pro und Contra der elektronischen Augen zu machen, hat die Autorin die Überwachungszentrale der Münchner Wiesn besucht, mit Aktivisten und Soziologen gesprochen und eine Reise in die Hauptstadt der Kameras unternommen: In London wird jeder Einwohner im Durchschnitt etwa 300 Mal am Tag gefilmt. Und dank Smartphone-App dämmert dort bereits ein neues Zeitalter der Videoüberwachung herauf. Das Ergebnis der Recherchen: Kameraüberwachung hat Folgen – nur nicht immer die gewünschten





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