Archiv für Januar 2013

Anarchismus in Tschechien

Anarchistisches Radio Berlin – 11.8.12

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Text vom Anarchistischen Radio Berlin:
Basierend auf einem Interview von 2011 und Informationen von Anfang 2012 bieten wir in diesem gebauten Beitrag einen Überblick über die Entwicklung der anarchistischen Bewegung in Tschechien seit dem Ende des Ostblocks, mit einem speziellen Fokus auf die mehr als 15-jährige Geschichte der Tschechoslowakischen Anarchistischen Föderation (CSAF).

Ludwig Baumann, Wehrmachtsdeserteur

Eins zu Eins – Bayern 2 – 17.1.12

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Text von Eins zu Eins:
Deserteur – diese Bezeichnung klebte wie ein Menetekel an Ludwig Baumann. Als 19-jähriger flieht er aus Hitlers Wehrmacht, wird gefangen genommen und zum Tode verurteilt. Dennoch überlebt er. Nach dem Krieg kämpft er für die Rehabilitierung von Deserteuren und „Wehrkraftzersetzern“, schließlich mit Erfolg: 2002 werden die NS-Unrechtsurteile aufgehoben.

Hans Söllner, Musiker

Eins zu Eins – Der Talk – Bayern 2 – 26.10.12

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Text von Eins zu Eins:
Für die einen ist er ein bayerischer Rebell, einer der keine Ruhe gibt und kein Blatt vor den Mund nimmt; für die anderen schlicht ein „wuida Hund“: Hans Söllner, Liedermacher und bekennender Marihuana-Raucher, kann gar nicht anders, als sich aufzulehnen gegen die Obrigkeit – ein bayerischer Widerborst.

Carl von Ossietzky – Publizist, Pazifist, Republikaner, Demokrat

radioWissen – Bayern 2 – 3.12.12

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Text von radioWissen:
Carl von Ossietzky, Friedensnobelpreisträger von 1935, war deutscher Pazifist und Publizist. In der Weimarer Republik wurde er als Herausgeber der Berliner bürgerlich-linksliberalen Wochenschrift „Die Weltbühne“ bekannt. Der Journalist stritt gegen die militaristisch-nationalistische Tradition des Kaiserreichs.

Libertärer Podcast – Dezemberrückblick 2012

Anarchistisches Radio Berlin – 2.1.12

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Text von Anarchistisches Radio Berlin:
Mit einem Tag Verspätung bringen wir euch mit dieser 23-minütigen Sendung einen Rückblick auf verschiedene Themen aus dem Vormonat. Dazu gehören:
* Black bloc – white riot: Debatten in der US-amerikanischen Linken seit Seattle (z.B. Antirassismus)
* Sozialer Protest in Spanien und seine aktuellen Perspektiven
* Kristina Schroeder, die Bundeszentrale für politische Bildung und die Extremismuskeule
* Schlussrubrik: Wo herrscht Anarchie?
Ein Beitrag zu Slowenien ist noch in der Mache und wird hoffentlich im Laufe dieser Woche bereitstehen. Bis dahin möchten wir euch auf die Infos beim Forum deutschsprachiger Anarchist*innen (FdA) verweisen. Das Ganze ist fertig gebaut, mit Eingangs-Jingle, An- und Abmoderation.
Viel Spaß!
ps.: Da sich das Projekt noch in der Experimentierphase befindet, sind wir besonders an Feedback und weiteren Ideen interessiert, sowohl was das Konzept an sich angeht als auch Nachrichten, die sich für die kommenden Monatsrückblicke eignen könnten.
Schreibt uns daher direkt an: aradio-berlin-at-riseup(.)net

Erich Mühsam – „Das Leben schreit!“

radioWissen – Bayern 2 – 8.1.12

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Text von radioWissen:
Erich Mühsam – der „Schwabinger Kaffeehausliterat“ mit scharfem Verstand und ausschweifendem Liebesleben. In die Geschichte eingegangen aber ist Mühsam vor allem als Vertreter der Münchner Räterepublik und – als eines der ersten Opfer in einem nationalsozialistischen Konzentrationslager.

Der Spott – Eine gefährliche Waffe

radioWissen – Bayern 2 – 4.1.12

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Text von radioWissen:
Grob und derb wird der Gegner und das, was ihm lieb ist, lächerlich gemacht – seine Person, seine Leistungen, seine Wertvorstellungen. Aber auch fein und hintergründig wird gespottet – bei Dichtern und Denkern wie Heine und Nietzsche.

Harry Rowohlt, Schriftsteller und Übersetzer

Eins zu Eins – Der Talk – Bayern 2 – 8.1.12

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Text von Eins zu Eins:
Harry Rowohlt gilt derzeit als einer der kompetentesten und begnadetsten Rezitatoren komischer Texte. Seine Lesungen, von ihm „Schausaufen mit Betonung“ genannt, gelten als legendär. Seine Neuübersetzung und Lesung von Winnie the Pooh machte seine Stimme auch in Deutschland bekannt.

China – Punkrock im Reich der Mitte

DRadio Wissen Globus – 14.1.13

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Text von DRadio:
Die Kritik der chinesischen Punkszene an ihrem Staat lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Chinesische Punker nehmen kein Blatt vor den Mund und üben heftige Kritik am politischen System ihres Landes. Es sei das „kapitalistischste“ Regierungssystem auf der Welt und „einfach scheiße“. Würde man sich nur auf den Punkkonzerten umschauen und umhören, würde man nicht merken, dass man sich in einem Land befindet, in dem die politische Opposition oftmals mit brutaler Gewalt unterdrückt wird. Matthias Vollmer ist als Sänger mit der seiner sächsischen Punkband „Sick Times“ ins Reich der Mitte gefahren. Er hat aber nicht nur Musik gemacht und Konzerte gegeben, sondern er hat sich auch als Journalist mit der Szene in China beschäftigt und auseinander gesetzt.

Im Auge des Betrachters. Vom Sinn und Unsinn der Kameraüberwachung

Zündfunk Langstrecke – Bayern 2 – 20.10.2012

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Text von der Zündfunk Langstrecke:
Man findet sie an Plätzen und Bahnhöfen, in Hauseingängen und Einkaufszentren: Überwachungskameras sind inzwischen so selbstverständlich geworden, dass sie kaum noch auffallen. Aber heißt das auch, dass wir uns mit ihnen abfinden sollten? Bringen die Kameras tatsächlich mehr Sicherheit, wie ihre Befürworter behaupten? Oder verkörpern sie nicht die Augen von Big Brother, die uns Meter für Meter unserer Privatsphäre berauben? Zündfunk-Reporterin Laura Freisberg – eigentlich Gegnerin jeglicher Überwachung – kam jedenfalls ganz schön ins Grübeln, als ihr neulich die Zeitung aus dem Briefkasten gestohlen wurde. Voller Empörung wünschte sie sich da instinktiv eine Kamera herbei, um den Dieb zu überführen. Brauchen wir also doch eher mehr als weniger Überwachung? Um sich ein Bild vom Pro und Contra der elektronischen Augen zu machen, hat die Autorin die Überwachungszentrale der Münchner Wiesn besucht, mit Aktivisten und Soziologen gesprochen und eine Reise in die Hauptstadt der Kameras unternommen: In London wird jeder Einwohner im Durchschnitt etwa 300 Mal am Tag gefilmt. Und dank Smartphone-App dämmert dort bereits ein neues Zeitalter der Videoüberwachung herauf. Das Ergebnis der Recherchen: Kameraüberwachung hat Folgen – nur nicht immer die gewünschten




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