Archiv für Juni 2012

25.000 Euro Aktion gegen Krauss-Maffei Wegmann – Anteilseigner

Radio Dreyeckland Freiburg – 12.6.12

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Text von Radio Dreyeckland:
In Berlin haben läuft seit einiger Zeit die Aktion 25.000 Euro. Mit dieser sollen die EigentümerInnen der Rüstungsfirma Krauss-Maffei Wegmann (KMW) in den Knast gebracht werden. Konkreter Anlass ist der Rüstungsdeal der Bundesregierung mit Saudi-Arabien über die Lieferung von KMW-Leopard-Panzern. Da die Lieferung von Rüstungsgütern an Diktaturen in der BRD, sofern es eine Genehmigung der Bundesregierung gibt, nicht illegal ist, bittet das Zentrum für Politische Schönheit um Hinweise aus der Bevölkerung zu Taten der EigentümerInnen von KMW, die selbst in der BRD als kriminell gelten. Jeder Hinweis, der eine oder einen der namentlich benannten EigentümerInnen für mindestens 2 Jahre ohne Bewährung in den Knast bringt, ist den AktivistInnen 25.000 Euro wert. Wir sprachen über Aktuelles aus dem Fahndungsticker, das bevorstehende Treffen der AnteilseignerInnen und den Streit zwischen ihnen, den Neuzugang, der im Vorstand des Freundeskreises der Freiburger Montessori Schule sitzt, mögliche Kritik an der ganzen Aktion und über die Hoffnung den Deal wirklich verhindern zu können. mehr Infos unter: http://25000euro.de/

Reaktion von Krauss-Maffei-Miteigentümer Burkhard Braunbehrens bei WDR 5

Bolivien – Fairer Lohn für Kinderarbeit

Globus – Deutschlandradio – 12.6.12

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Text von Globus: In Bolivien gibt es Kinder, die arbeiten wollen – sie kämpfen für faire Arbeitsbedingungen. In der bolivianischen Silberminenstadt Potosí arbeitet die 15-jährige Cristina auf dem Friedhof. Sie pflegt Gräber, schickt gute Wünsche ins Jenseits. 70 Cent kostet die Rundumversorgung eines Grabes bei Cristina – an guten Tagen kommt sie auf eine Tageslohn von fünf Euro. An schlechten Tagen verdient sie weniger. Wenn sie nicht arbeitet, geht sie in die Schule – meist am Nachmittag. Sie sagt: „Wir arbeiten, weil wir müssen. Manche haben keine Eltern mehr, andere brauchen das Geld für die Schule, weil sie aus armen Familien kommen. Ich zum Beispiel brauche es auch für die Schule und für Essen, weil meine Mutter vor ein paar Jahren gestorben ist.“
Ein Recht auf Kinderarbeit – 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Bolivien arbeiten. Erlaubt ist das erst ab 14. Weil viele Kinderarbeiter sich in einer rechtlichen Grauzone bewegen, werden sie oft ausgenutzt. Damit sich das ändert haben Kinderarbeiter die Gewerkschaft UNATSBO gegründet. Alleine in Potosí sind rund 850 von 8000 Kinderarbeitern in der Gewerkschaft vertreten.
Würdige Arbeitsbedingungen – Sie kämpfen für ein Kinderrecht auf Arbeit, für schulkompatible Arbeitszeiten, faire Arbeitsbedingungen und eine Krankenversicherung. Sie wünschen sich eine würdige Kinderarbeit – zumindest so lange ihre Eltern sie nicht unterstützen, weil sie keine Arbeit haben. Die Zustimmung der bolivianischen Regierung gewinnen sie allmählich. Kinderrechtsorganisationen wie Unicef unterstützen die Anliegen der Kinder allerdings nicht. Für sie gilt: Die Eltern sollten für die Kinder sorgen.

Schufa sammelt Daten von sozialen Netzwerken

Radio Corax Halle – 8.6.12

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Text von Corax: Die Schufa will künftig Daten von Facebook, Xing und Co. sammeln. Zunächst soll es als „Forschungsprojekt“ laufen und über einen längeren Zeitraum getestet werden. Angeblich seien das Projekt und die Arbeit der Schufa für den Nutzer transparent. Doch was bedeutet das nun für die Nutzer solcher sozialer Netzwerke tatsächlich und wie genau sieht dieses Projekt aus? Wir sprachen dazu mit Dr. Thilo Weichert, dem Datenschutzbeauftragten von Schleswig-Holstein.

Vom Big Mac zum Nürnburger: Über die Vermarktung des Lokalen

Zündfunk Generator – Bayern 2 –

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Text vom Generator:
„Lokal“ scheint das neue Lieblingswort der Marketingstrategen zu sein. Aber warum ist es so wichtig geworden, zu wissen, woher die Dinge kommen? Eine Sendung über Big Macs, pseudolokales Bier und die regionale Seite von MTV. Der Zündfunk Generator begibt sich auf die Suche nach dem Lokalen im Globalen und dem Globalen im Lokalen. Dabei besucht er einen Schlachthof in Traunstein, auf dem auch die Rinder für McDonalds geschlachtet werden und lässt sich erklären, warum die Brauerei Paulaner vor einem Jahr das Bier „Chiemseer“ auf den Markt gebracht hat. Er spricht mit einem Ex-Manufactum-Manager, dem ehemaligen Chef von MTV Europe und International und mit McDonalds. Dabei stellt er fest: Es gibt mindestens zwei Formen des Lokalen – das lokale Lokale, das außer der lokalen Bevölkerung niemand kennt, und das globale Lokale.

Permakultur – Landwirtschaft der Zukunft?

radioWissen – Bayern 2 – 31.5.12

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Text von radioWissen: Kiwis und Zitronen wachsen auf 1.300 Meter Höhe, Getreide sprießt im Bergwald und sogar im Winter lassen sich im Schnee Radieschen ernten. Sepp Holzers Experimente auf seinem Hof im österreichischen Lungau sind prominente Beispiele für eine besondere Art des landwirtschaftlichen Prinzips der Permakultur.




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