Archiv für März 2012

Anrainer-Protest gegen Stolpersteine in Salzburg

Radiofabrik Salzburg – 27.3.12 – 4:29 min.

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Kurzbeschreibung Mit den so genannten Stolpersteinen wird in vielen europäischen Städten an die Opfer des Nazi-Regimes erinnert. Auch in Salzburg. Dort kam es bei der letzten Verlegung allerdings zu Protesten von Anrainern. Ihre Ablehnung begründeten sie damit, dass „endlich einmal eine Ruh´sein müsse …“

Besetztes Flughafengelände bei Nantes: ZAD akut räumungsbedroht

Radio Dreyeckland – 9.3.12

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Kurzbeschreibung von MoRa3x:
Die ZAD (Zone A Défendre) hat Verteidigung jetzt akut nötig: Das Gelände in Notre-Dame-des-Landes bei Nantes, auf dem ein Flughafen gebaut werden soll, ist derzeit von AktivistInnen besetzt, die darauf eine Vielzahl von Projekten verwirklicht haben. Aber ab dem 15. März drohen die ersten Räumungen. Im Rahmen der Gegen-Immo in Freiburg waren am 4. März Aktivist_Innen aus Frankreich zu Gast, die über die breiten Spektren des Widerstands und ihre Strategien berichten. Zu hören ist ein Mitschnitt ihres Vortrags mit Übersetzung. Für den 24. März wird international zu einer Demonstration in Nantes mobilisiert.

Einsatzgebiet Schule – wie die Bundeswehr wirbt

Radio Flora Hannover – 10.3.12

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Kurzbeschreibung von radio Flora:
Am 08.Feb.2012 gab M. Schulze v. Glaßer (Autor von „An der Heimatfront“ – Papyrossa Verlag) detailliert Auskunft über das Vorgehen der Bundeswehr bei der Nachwuchswerbung, das eher gezielter PR entspricht, zumal an Schulen, um dem Beutelsbacher Konsens gerecht zu werden, gleichermaßen die Friedensbewegung vertreten sein müsste. Diese ist weder finanziell noch personell so ausgestattet wie die Bundeswehr. Auch bei dem häufig gespielten Simulationsspiel „POL&IS“ steht militärisches Vorgehen eher im Vordergrund, nicht die Möglichkeiten der zivilen Konfliktbearbeitung. Dennoch gibt es zivile Friedensfachkräfte und Möglichkeiten, in Konflikten deeskalierend einzuwirken, wie ein Friedensfachmann in der anschließenden Diskussion erklärte…

M31: Europaweiter Aktionstag gegen Kapitalismus

Radio Blau Leipzig – 3.3.12

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Kurzbeschreibung von Radio Blau: Die Finanz- und Schuldenkrise hat Europa in voller Härte erreicht. Mit immer wieder neuen Notprogrammen versuchen die Euroländer der Situation beizukommen und den Kapitalismus zu retten. Dies geht auf Kosten sozialer Sicherungssysteme und öffentlicher Infrastruktur, sind doch die Rettungsprogramme mit harten Sparauflagen verbunden. Ein Bündnis verschiedener linker Gruppen, Initiativen und Basisgewerkschaften ruft vor diesem Hintergrund für den 31. März zu einem europaweiten Aktionstag gegen Kapitalismus auf. Die Leipziger Gruppe „The future is unwritten“ beteiligt sich an der Mobilisierung und gibt im Interview Einblicke in Hintergründe des Aktionstages und vorbereitende Aktivitäten in Leipzig.

Aufruf zum M31 Aktionstag
Aufruf der FAU München

Grafitti in Ägypten

Wüste Welle Tübingen – 2.3.12

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Kurzbeschreibung von Wüste Welle: Im Verlauf des arabischen Frühlings sind in Ägypten Grafitti- und Streetartkünstler, bzw. Artivisten als neue Aktionsform präsent geworden Christoph Sanders, der die Szene in Kairo beobachtet hat, gibt im Interview Einblicke

Zur Lage in Griechenland nach zwei Jahren kapitalistischer Kahlschlagspolitik

Nachmittagsmagazin für subversive Unternehmungen – FSK Hamburg – 02.03.2012 – 17:08min.

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Kurztext von nfsu: Ralf Dreis während einer D Rundreise in Hamburg und zum Gespräch im Studio.

Aufruf zum M31 Aktionstag

Flüchtlinge mit Bombendrohung in Deggendorf alleingelassen

Nachmittagsmagazin für subversive Unternehmungen – Freies Sender Kombinat Hamburg – 29.2.12 – 18:25 min.

Sendung hier nachörbar

Mitteilung vom Bayerischen Flüchtlingsrat:
Am Donnerstag, den 23.02.2012 ging kurz vor Mitternacht eine Bombendrohung bei der Notrufnummer für Feuerwehr und Rettungsdienst ein: Im Flüchtlingslager in Deggendorf sei eine Bombe versteckt. 100 Flüchtlinge wurden evakuiert und das Lager durchsucht. Frauen und Kinder wurden vorübergehend in einer nahe gelegenen Diskothek untergebracht. Die im Flüchtlingslager wohnenden Männer mussten trotz winterlicher Temperaturen die Evakuierung auf der Straße abwarten, viele waren nur notdürftig bekleidet. Nach zweieinhalb Stunden gab die Polizei Entwarnung, die BewohnerInnen konnten in ihre Zimmer zurückkehren. Den stark aufgewühlten und verängstigten Flüchtlingen stand keine professionelle Betreuung während und nach der Evakuierung zur Seite. Betroffene berichteten, dass sie die Nacht in Todesangst verbracht hätten.Der Bayerische Flüchtlingsrat zeigt sich besorgt über die Umtriebe des neonazistischen Freien Netz Süd, das in Niederbayern zunehmend gegen Flüchtlinge und neu eingerichtete Flüchtlingslager hetzt. Am Tag vor der Bombendrohung hielt zudem die NPD ihre Aschermittwochs-Veranstaltung in Deggendorf ab. Ein Zusammenhang damit erscheint nicht abwegig. „Wir sind in großer Sorge um die Sicherheit der Flüchtlinge in Deggendorf. Die Regierung von Niederbayern muss umgehend die psychologische Betreuung der BewohnerInnen des Flüchtlingslagers gewährleisten und ihre Sorgen ernst nehmen“, fordert Tobias Klaus, Sprecher des Bayerischen Flüchtlingsrats.




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