Mythos und Realität der amerikanischen Urbevölkerung

Zündfunk Generator – Bayern 2 – 20.11.2011

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Beschreibung vom Zündfunk Generator: Der Generator kontrastiert klassische literarische Indianer-Abenteuer mit den Versuchen der Indianer, den Klischees ein differenziertes, pluralistisches Bild der indianischen Gesellschaften entgegen zu setzen. In seinem fünf-bändigen „Lederstrumpf“-Werk erzählte James Fenimore Cooper abenteuerliche Geschichten aus dem Kampf des weißen Amerika um Land und Vorherrschaft. Die Indianer spielen darin eine tragische Rolle, indem sie als Scouts und Helfer der Weißen dazu beitragen, diesen Prozess zu vollenden. Die populäre Kultur reduzierte den Indianer weitgehend auf die Klischeebilder der Rothaut zu Pferde mit Federschmuck und Tomahawk – mal edler naturverbundener Wilder, mal verschlagener Bösewicht – oder des alkoholbenebelten letzten Mohikaners im Reservat. Wurde das Verhältnis zwischen der nordamerikanischen Urbevölkerung und den Eroberern lange ausschließlich aus Sicht der Weißen beschrieben, begannen die Indianer Mitte des 20. Jahrhunderts, ihre Geschichte selbst zu schreiben. Dee Browns „Begrabt mein Herz an der Biegung des Flusses“ wurde ein internationaler Erfolg. Aktuell bemühen sich indianische Filmemacher, von Gegenwart und Vielfalt der indigenen Völker Nordamerikas zu erzählen. Der Generator kontrastiert klassische literarische Indianer-Abenteuer mit den Versuchen der Indianer, ihre kulturelle Autonomie zurückzugewinnen und den Klischees ein differenziertes, pluralistisches Bild der indianischen Gesellschaften entgegen zu setzen.





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